
Zum zehnten Mal war ich zum Aktzeichnen.
Und es tut unumwunden gut. Eine Labsal für die Seele.
14 Studien sind es geworden, oft weil ich meist etwas früher fertig war und sich so noch eine Kurzstudie nachzog.

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Eine Verwandte hat eine Knieoperation hinter sich gebracht.
Ich sprach ihr Mut zu, doch sie winkte ab. Eine schwere Krankheit hatte sie vor einigen Jahren bewältigt und damals ging es für sie psychisch hart an die Substanz.
Ich selbst hatte vor 23 Jahren eine 15-monatige Depression (!) am Laufen und war auch da ziemlich am Ende. Dann aber gab es wie durch ein Wunder eine Rückkehr ins Leben.
Wieso vergisst man so etwas? Heute ärgern mich kleine Wehwechen, aber damals war das doch eine um mehrere Stufen andere Situation.
Kann man so etwas verstehen?
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