Um die handelte es sich am Freitagabend, als ich gen Himmel schaute:
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Angeregt, das zu zeigen, wurde ich durch Joachim Schlichtings Artikel.
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Der Himmel war uns also gut gesonnen – eine Gruppe von 8 Männern spielte ein, nein, gleich zwei Schachturniere im Garten und wurden durch die Gastgeberin mit leckeren Brötchen, Kaffee, Getränken und Eis versorgt.
Das mächtige Tierchen in Gran Canaria flog immer im Carré um eine Blüte. Sie beschrieb ein Viereck. Wieso und warum?!
Von mir weg…
Dann scharf nach rechts…
Dann auf mich zu…
Zum Schluss nach links…und danach das selbe Spielchen erneut
Was hatte es mit diesem andauernden Viereckflug auf sich?
Dieses Erlebnis ist mehr als 2 Jahre her.
Jetzt erst habe ich durch einen Entomolgen eine Antwort bekommen:
Das Holzbienenmännchen mit dem merkwürdigen Verhalten könnte auch die neu für die Canaren nachgewiesene Xylocopa pubescens sein. Die Männchen dieser Bienen markieren Territorien, in die Weibchen dann einfliegen, u.a. angelockt durch Männchen-Pheromone. Anders als Reviermarkierung kann ich mir das regelmäßige Flugmuster nicht erklären.
In der Natur vollzieht sich ein ständiger Wechsel!
Hier kommt von rechts eine charakteristische Töpferwespe, in diesem Jahr noch nicht gesehen. Seit ein paar Wochen schon ist die Grabwespe links, eine Ectemnius, auf der Wolfsmilch zu finden.
Hier nochmal eine Gegenüberstellung in groß:
Eumenes
Ectemnius
Ich mag die Muster dieser Wespen einfach! Es gibt noch einige mehr, alle für sich interessant.