Category: Makrofotografie

Es wurden derer ZEHN

Am 20. und 21. Februar konnte ich in einem ganz schmalen Abschnitt im Garten 10 unterschiedliche Insekten gut fotografieren.

Es war also schon einiges los, so früh im Jahr.

Büschelmücke

Biene

Kurzflügler (Käfer)

Minikzikade

Wintermücke

Blattkäfer

Feldschwebfliege

Hainschwebfliege

Schmeissfliege

Dunkle Erdhummel

Vorboten des Frühlings

Dieses prachtvolle Tierchen, den Bienenwolf, fotografierte ich im Januar in Gran Canaria.

Aber in unseren Breiten wird es auch nicht mehr lange dauern, bis man diverse Arten an Insekten fotografieren kann.

Hanne hatte ich gestern in einem Kommentar auf eine Erhebung von mir 2021 hingewiesen. Damals habe ich, angefangen mit dem 20. Februar, das Auftauchen Tag für Tag dokumentiert.

Eine imposante Erscheinung

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Die Great Golden Digger Wasp (Sphex ichneumoneus) an einer Pohutukawa Blüte

Sie verweilte da nur für Sekunden. Insgesamt konnte ich sie nur zweimal adäquat fotografieren

Hier das zweite Mal.
Fühlte sie sich gestört, war sie in Nullkommanichts auf Nimmersehen weg.

Wie ich aus einem Scinexx-Artikel entnahm, können Insekten wie Libellen oder Schmeissfliegen im Experiment 300 Lichtblitze pro Sekunde als individuelle Signale wahrnehmen. Unser zeitliches Auflösungsvermögen ist dagegen nur schlappe 65 Hertz.

Ich erkläre mir so auch ihre Blitzschnelligkeit. Ihre Vorgänge wie Nahrungsaufnahme, Sondieren des Umfelds ect. scheinen in einer anderen “Zeitkultur” stattzufinden. Im Hörvermögen eine Sekunde für uns entsprechen sechs für sie, grob gesagt.

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Von den über 7000 Aufnahmen in Gran Canaria, wovon 3000 auf Kunst/Landschaft/Architektur ect fielen, habe ich ganze 64 Aufnahmen von Insekten rausgezogen, über die ich demnächst ein Video verfertigen werde.

Stay tuned!

Das Terrain der Winzigen

Diese Spitzkopfzikade lief entlang eines Tisches und suchte ein Versteck (vor mir).

Sicher gleich oder kürzer als 4 mm.

Seitdem ich mit Fleiss Insekten fotografiere und das etwa seit 2017 verfalle ich immer mehr darauf, die ganz Kleinen zu suchen. An fast jeder Hecke sind solche Mini-Insekten zu finden, man muss nur ganz genau schauen und geduldig sein.

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Dieses Wildbienchen ist sicher nicht grösser 🙂

Dieses Ameiseleinchen dürfte wohl nur 1 mm breit sein.

Auch ein recht kleiner Knirps, dieses Marienkäferchen

Ein Kollege unten:

…bewegt sich nur auf Pflanzenhäarchen.

Eine Gnitze (oder Bartmücke) : Kaum zu erkennen mit blossem Auge.

Damit will ich es mit den ganz Kleinen für heute bewenden lassen.

Alles im Januar 2023 auf Gran Canaria fotografiert.