Category: Makrofotografie

Am 2. März an den Frühblühern

Am 2. März war es teilweise sonnig. Nachdem ich am 29. 02. persönlich erstmals mit Insekten fündig wurde, zog es mich auch am 2. März nach draussen.

Hier das gestrige Foto der Holzbiene (mit beigesellter Honigbiene):

Heute sah ich sie – oder ihre Schwester – weit entfernt an einer Hauswand:

Unverkennbar, fast so groß wie ein Falter. Ein Riesentier, die grösste Biene in unserer Hemisphäre.

Eine extra Wildbiene 🙂 Sonst nur Honigbienen und besagte Holzbiene.

Auch andere Blüten (wie der Schneeball) wurden heute deutlich besucht:

Zu guter letzt die erste Sichtung der Zebraspringspinne:

Ein winziges Tierchen, aber unübersehbar dennoch.

Alles Aufnahmen mit meiner Pocketkamera, nicht mit dem leistungsfähigeren Makro.

Am 1. März am Schneeball

Am 1. März war es sonnig. Nachdem ich gestern, am 29. 02. schon mal fündig wurde, zog es mich am 1. Tag des März zum Winterblütler “Schneeball”, der in mindestens 3 Nachbarschaften blüht.

Sehr überraschend die massive Holzbiene, die ich 2018 nur 2x sah.
Man sieht den Grössenvergleich zur gewöhnlichen Honigbiene, die im Anflug ist.

Fliegen sind natürlich allenthalben vorhanden. Dies war auch so zum Schluß des Vorjahres, Anfang/Mitte Dezember 2019.
Was sie dort auf den Blüten treiben, ist mir ein Rätsel. Bei den Bienen weiß ich es: Nektar. Bei den Fliegen mit ihrem “Wischmob” eher weniger. Sie können ja nicht in die Blütenkelche gelangen.

Alles übrigens Aufnahmen mit meiner Pocketkamera, nicht mit dem leistungsfähigeren Makro.

Eine besondere Schlupfwespenart

Von den Insekten des kanarischen Winters möchte ich noch eine wirklich ganz besondere Wespenart vorstellen:

Ctenochares bicolorus

Wunderbare helle Segmente bei den FühlernW_S1

Das zweite Foto zeigt sehr schön die Gestaltung der Flügel, die eine dunkle Ecke aufweisen.W_S2

Daß ich dieses Tier überhaupt fotografieren konnte, lag daran, daß es im Blätterdickicht seine Extremitäten reinigte. Und natürlich, daß ich vorsichtig vorging.

Bei arthropodafotos.de

finde ich:

Ctenochares bicolorus gehört zur Unterfamilie Ichneumoninae, Tribus Ichneumonini.

Verbreitung:

Kanarische Inseln, Mittelmeerraum, Subsahara-Afrika, Australien, Neuseeland.

Beschreibung:

Körperlänge ca. 13 mm; Vorderflügellänge ca. 9 mm; Grundfärbung orange-braun; Thorax seitlich, Abdomenende ab 4. Tergit und Hinterschenkel schwarz; Flügelspitzen dunkel.

Lebensweise:

Bekannte Wirte von Ctenochares bicolorus sind Chrysodeixis chalcides (Kupfer-Goldeule) und Chrysodeixis eriosoma. Die beiden Eulenfalter gehören zur Unterfamilie Plusiinae.