Am 4.4.2021 bin ich mehrmals am Tag ausgerückt, um auf einer nahegelegenen Wiese und einem Kirschbaum zu fotografieren.
Von der vorgefundenen Fülle kann man nur Ausschnitte zeigen:
Dieser winzigen Blattwespe kam ich noch etwas näher…Was die mit ihren schicken Beinen da auf den Kirschblüten trieb, weiss ich nicht.Offenbar nagte sie den Stengel an. (m Hintergrund vermute ich einen Rapsglanzkäfer).
Die Kirschblüte hat bis zu 30 Staubblätter. Diese bestehen aus einem dünnen, langen weißen Staubfaden,an dessem Ende der gelbe Staubbeutel sitzt.
Desweiteren beobachtete ich an der Kirsche zwei Sandbienenarten, die etwas grösser waren, aber immer noch klein zu nennen.
Die genaue Art kann ich nur vermuten…Eine Düstersandbiene
Am 31.03. spätnachmittags kam ich von einer ausgedehnten Fototour zurück, konnte aber nicht umhin, bei einer nahen Wiese mit Bäumen noch schnell weitere Aufnahmen zu machen.
Auf einem Gänseblümchen fiel mir eine ganz besondere Fliege auf, die ich so nicht zu kennen schien. Also machte ich noch eine Reihe von Aufnahmen.
Die Fliege war geduldig und graste das Gänseblümchen, sich im Kreise drehend, ordentlich ab.
Noch am gleichen Abend versuchte ich sie näher zu bestimmen. Ich wusste, daß es eine Raupenfliege war, das erkannte man an der reichlichen Behaarung. Aber die genaue Art??! Vergebens!!
Heute, am 2.4. setzte ich mich nochmal dran, vielleicht zum 3. Mal. Zunächst auch vergebens.
Dann fand ich bei Insektenbox doch eine Art, die mir zu passen schien:
Gonia picea!
Nochmal einige wichtige Details:
Die hellen Blätter werfen Licht auf die (mächtige) Stirn und das Auge des Insekts zurück!Diese fleischfarbene Stirn verdutzte mich. Die zerfetzt erscheinenden Flügel (die wohl einfach so geformt sind) gaben keinen Hinweis.
Die Frage ist jetzt: Ist solch ein beträchtlicher Bestimmungsaufwand noch zu rechtfertigen?!