Category: Makrofotografie

Die Sterndolde und ihre Besucher

Winzige Bienchen rasen kreuz und quer über das Angebot der Sterndolde

Um sie bestimmen zu können, müsste man sie so fotografieren, dass möglichst ihr Körper signifikant zu sehen ist.
Das gelingt selten, denn einerseits sind diese Bienchen so klein, daß sie von Stengeln und Einzelblüten der Dolde verdeckt oder beschattet werden. Und andererseits sind sie sehr schnell – man könnte sagen: Je winziger desto rascher durchfurchen sie das Reich dieser Sterndolde.

Hier die signifikanteste (gestrige) Aufnahme dieser Makenbienenart – man sieht deutlich die schön gegliederten Beine und die Maske im Gesicht. Es könnte eine Hylaeus sinuatus sein.


Lose Bebachtungen

Ein paar lose Beobachtungen:

Die winzige jüngere Larve des Barbitistes serricauda (Laubholz-Säbelschrecke).
Sie treibt sich auf einem Blatt herum, das wie eine Müllhalde aussieht. Zudem stehen überall wie ein Spalier Haare hoch. Diese Larve würde wohl sagen: Ich lebe in einem Haarwald, was ist denn eigentlich … ein Blatt?
Diese Echte Blattwespe (Tenthredo (Tenthredella) livida) liebt den Knitterlook. Offensichtlich spart sie sich das Glätten nach dem Landen. Sie kann auch so fliegen.
Ein recht dunkles Rot, wie mir scheint, zeigt dieser Marienkäfer hier. Oder war es hier generell dunkel? Ich glaube nicht.

Alles im Wald geschossen, am 16.06.2021.

Weitere Merkwürdigkeiten mögen folgen. 🙂


Waldgeister

Vor ein paar Tagen schritt ich ein paar wenige Büsche eingangs des Walds ab und fand folgendes:

Die Skorpionsfliege

Die weibliche Variante des Tiers hat kein “Skorpionsende”, nur ein leicht gebogenes Hinterteil.
Hier das Saugorgan in groß.

Dann gab es noch eine goldene Motte:

Nemophora degeerella Gebänderte Langhornmotte

Was gab es noch?

Allerlei Kommunikation :


Stolperkäfer im Dickicht

Ein Quadrat im Rund: Ein seltener Anblick

Was suchte der Stolperkäfer (Valgus hemipterus) stolpernd denn im Gespinst der Pusteblume?
Sicherlich war er nicht damit zugange, die bis zu 300 Samen auszurupfen.

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