Category: Kreatives sonst

On sacred ground

Unterwegs im Naturschutzgebiet Saupurzel.

Ein richtiger Kahlschlag war das erste, was uns auf dem Parkplatz zu dem Gelände auffiel.
Nun wissen wir ja alle, daß es wegen des Klimawandels (?!”) keiner schnellen Maßnahmen bedarf. Dennoch berührten diese und ähnliche Bilder schon sehr.

Auf den trockenen Wegen sind wie im Vorjahr emsig Bienen unterwegs. Mörtelbienen sollen diese recht kleinen Gesellen heißen.

Den Wollschweber traf ich nun schon zum 4. Mal in diesem Jahr an.

Scharbockskraut

Wolfsmilch mit Gast

Fingerkraut

Die Küchenschelle war noch recht fidel auf diesem Trockengebiet.

Obwohl es sonst – zu dieser Jahreszeit – nicht viel zu sehen gab, war der Besuch dieses Gebiets ein Wandeln auf ganz besonderem Gebiet.

Es gibt auch noch eine witzige Sinnestäuschung anzumerken! Meine Frau vermeinte, ein Pony auf dem kargen Gelände zu sehen. Der Eindruck blieb eine Weile bestehen.
Dann merkte sie aber doch, daß ich es war, der im Hinunterbücken, vermutlich zur Küchenschelle, von hinten so wie ein Pony wirkte. Vielleicht trugen auch meine schwarzen, wehenden Haare dazu bei.

Tagesgedanken XI

Das Zeichnen

Zur Zeit zeichne ich einmal die Woche Akt.

Dies ist eine rasche 3-Minuten-Zeichnung. Wie sie wir meist zu Anfang machen. Da gilt es sehr schnell und zielsicher zu zeichnen.

Nach den drei Zeichnungen a 3 Minuten folgen dann immer noch 9 Zeichnungen mit 9 – 10 Minuten Dauer.

Das Ganze kostet Kraft.

Aber man bleibt am Ball und ist nicht wie zuhause abgelenkt durch dieses oder jenes. Zudem ist man mit Gleichgesinnten zusammen.
Ein Mann jubilierte nach der Session über eine Zeichnung von ihm: “Das ist ein Treffer!”.

Schön, wenn man das sagen kann. Schon eine rundum gelungene Zeichnung kann sehr zufriedenstellen.

Die letzte Zeichnung am Abend

Tagesgedanken X

Natur, Kultur und Couture.

Eine bunte Mischung in unserem Aufenthalt vor fast zwei Wochen in Frankfurt.

“20 Jahre Pardon” hies es im Caricatura, Werkschau NIKI DE SAINT PHALLE in der Schirn.

Beides auf seine Weise kein voller Genuß.

Niki de Saint Phalles Leben und Kunst ist viel interessanter als vermutet, aber die Schau in der Schirn war übervoll an Besuchern.
Die Pardon-Karrikaturen waren ein Genuß, aber für die etwas längeren Textauszüge hatte man keine Energie, ich jedenfalls. Die Macher der Pardon in der Ausstellung zu reduzieren auf witzige Cartoons wäre natürlich eine arge Verkürzung gewesen.

Die Natur hatte ihr Recht im Palmengarten, jedes Mal lohnt ein Besuch dort, nicht nur wegen dem Schmetterlingshaus.

Klamotten kaufen/anschauen in Frankfurt kann auch ein netter Gesichtspunkt werden, zudem wenn man am Nachmittag erst eintrifft und die Museen schon fast schliessen.

Die Buchhandlungen rund um die Zeil sind etwas ausgedünnt worden, das “2001” und das “Jokers” gibt es dort nicht mehr, nur noch eine gut bestückte Kunstbuchhandlung, die wir immer gerne aufsuchen.

Frankfurt weist auch eine gehörige Zahl Plastiken auf, nicht nur bei Banken, sondern unerwartet auch in Fußgängerzonen. Das Meiste davon war ein Genuß!