Die folgende von mir so genannte Rippenvase war die letzte einer Serie von ähnlichen Vasen aus Ton.
Sie misst 46 cm Höhe und 37 cm Breite

Technisches dazu:
Ich hatte zunächst eine Vasenform aus Gips genutzt, darin den Grundkörper der Vase aus Ton geformt. Die Vasenform aus Ton habe ich danach verlängt, indem ich “aufbaute”, also manuell die Höhe des Körpers erweiterte.
Gleichzeitig bereitete ich Stützen aus Ton vor. Sie sollten diesmal “barocke” Form haben, also nicht einfach gleichmäßig und senkrecht an der Vasenform angefügt.
Die 6 schaufelförmig-gerade-auslaufenden Stützen sind aus zwei Elementen aufgebaut. Die “Schaufeln” im oberen Teil wurden in ausreichend stabilen Zustand an den Vasenkörper angefügt ( gute Vorausberechnung der Schnittform (ähm) dabei vonnöten ) und dann anschl. die eigentlichen Stützen nach unten. Diese Stützen haften noch etwas am Vasenkörper und sind natürlich mit den Schaufeln oberhalb verbunden.
Ich hatte das Gefühl, zur Sicherung des Stands noch eine Bodenplatte anfügen zu müssen.
Dieses Objekt hat einige Kraft gekostet.
Ob es schön ist, kann ich nicht sagen.
Wichtig war dabei vor allem mir die technische Umsetzung und die war alles andere als einfach.
Nach etwa 5 bis 6 Varianten des Rippengefässes wollte ich eben diesmal etwas Besonderes machen.



