Category: Keramik

Scherbenhaufen

Beim Sturm vor 2 Wochen fielen mir zwei grössere Objekte um und brachen.

Dieses hier war mir das Wichtigste.

Ein recht hohes Gefäss mit schaufelartiger Halterung und verlängten Ständern. Damit es einheitlicher steht, hatte ich auch noch eine Bodenplatte angefügt.
Was ich damit mache, weiss ich noch nicht. Vermutlich werde ich die vier beschädigten Schaufeln sinnvoll abflexen und die Grate mit roter Farbe versehen..

Das hintere Objekt ist auch umgekippt und alle Röhren darauf sind abgebrochen.
Auch dieses Objekt war seinerzeit technisch nicht einfach gewesen.

Das waren nicht die ersten Objekte die draussen zu Bruch gingen. Von daher bin ich solche Verluste gewohnt.

Pflaster für die Erde?!

Eine Keramikkugel von mir – mit virtuellem Plaster

Ein gewisser Fourier hatte vor knapp 200 Jahren den Treibhauseffekt entdeckt, genauer war das 1824.

Seitdem weiss man im Grunde von den Auswirkungen des CO2  – oder hätte es wissen können.

Was ist nun zu tun? Pflaster austeilen, hier und da kleine Anpassungen – oder eine …Transformation?
Also im 2. Fall Ausstieg aus Kohle, Ausstieg aus dem bisherigen Verkehrskonzept, massiver Ausbau von alternativen Energien, Ausstieg aus “flächendeckendem” Konsum und immer stärker werdender Produktion von Gütern und und und?!


Kleine Anpassungen gehen – fast – immer – eine irgendwie geartete Transformation dagegen wird auf starken Widerstand stossen.
Also letztenendes Weitermachen wie bisher?!

Am Sonntag jedenfalls beginnt die Weltklimakonferenz in Glasgow.

Einige neue Objekte aus Ton

Hier fertigte ich kürzlich ein Element für den Garten.

Es wird auf einen Eisenstab aufgefädelt werden. Zusammen mit zwei weiteren.
Zunächst muss es trocknen (über mehrere Tage), dann geschrüt werden und dann auch noch glasiert.
Selbiges wird mit diesem Brückenelement passieren.

Die folgenden 2 Stücke sind schon geschrüt. Man merkt das auch beim Ton, den der Ton macht, wenn man auf das Gut mit dem Finger schnippt.

Diese zwei Objekte gingen aus einem Desaster hervor, das ich vor einigen Wochen erlebt hatte:

Das Arbeiten mit Ton ist ein – für mich – sehr langsamer Prozess.
Das bedeutet nicht etwa, daß man sehr sorgfältig vorgeht, sondern nur, daß alle Phasen lange brauchen.
Gut Ding will Weile haben.

Hinzu kommt noch, daß manche Glasur nach dem Brennen nicht gefällt und man das Objekt neu glasieren möchte. Was in 2 Fällen auch meine nächste Aufgabe ist.