Category: Keramik

Tower

Das folgende Keramik-Objekt enstand zufällig.

Ich hatte drei Tedraeder aus Ton gebastelt, die sich liegend nicht gut kombinieren liessen.
Zumal eine Entwicklung in die Höhe meist ansprechender ist als etwas, dass sich niedrig in die Breite ausdehnt.

Ansichten um 90 Grad gedreht

Dises Objekt lässt sich so wie jetzt – nach dem Brennen und Glasieren – aufstellen, als auch auf einem Stab im Garten platzieren, weil es eine innere Führung aufweist.

Aus Resten dieser Arbeit machte ich zudem noch eine winzige Arbeit:

“Nude sitting”

Dieses Modell saß wirklich sehr ruhig 🙂

Möbius reloaded

Das folgende Keramik-Objekt, das ich m.E. noch nie explizit zeigte, habe ich neu glasiert – es ist scheckig wie zuvor, aber m.E. farblich angenehmer geworden. Zudem plane ich es liegend aufzustellen, wie hier:

Aus einem Möbviusband durch sukzessiven Anbau erstellt..
Das Objekt ist recht groß, mächtig fast, es wird daher im Garten oder Hof seinen Platz finden…

Ich habe diese Fotos nicht als Block gezeigt, weil das im Reader schlecht aussieht.
Sonst hätte ich die 5 Fotos zusammen und kleiner gezeigt.

Hier noch die Vorgängerfassung im Schnee des letzten oder vorletzten Winters:

Zwischen Näse und Frost

Reifige Front

Jeder Tropfen hat Platz, nicht drängeln… !

Da löst sich was auf, nach und nach…

Hier hält sich glitzernd ein Rest ganz wacker…

Gegenüberliegendes, alle haben Anteil am Geschehen
Fernes Leuchten und doch so nah…

Diese Fotos zeigte ich hier nach und nach einzeln, weil im Reader offenbar eine Gallery der 6 Fotos ganz anders auszusehen scheint wie auf meiner Webseite.
Ich stellte solch eine Unwucht erschreckt erst jüngst bei 9 Fotos zu Tieraugen fest.

Möbius Hope

Petra Pawlofsky hat ja, wie die meisten wissen, ein Projekt gegründet, das das Thema Hoffnung trägt.

Ich wähle hierfür die locker-leichte Spielerei dreier Möbiusbänder.

Diese drei Bänder sind für sich einzeln verdreht (Möbius) und dann noch zusätzlich ineinander verschlungen.
Also scheint Wirrwarr vorprogrammiert!

Dennoch hat dieses Ensemble in all seiner Verzahnung hier dafür gesorgt, daß ein harmonisch Ganzes daraus wurde – eine befriedete Form sozusagen.
Kann es nicht grundsätzlich sein, daß sich Wirrwar nicht auch entwirren lässt, ohne dabei das Komplexe hinter sich lassen zu müssen?

In der Vorstellung ginge das.
Was wäre dafür nötig? Oder gibt es sowas wie Selbstheilungskräfte?! Bewegt man nämlich diese Papierkonstruktion nur lange genug sacht durcheinander, dann entsteht ab und an etwas Feines und wirklich Harmonisches.