Dieses kleine Objekt ist der Bruder (oder Schwester) eines grösseren Objekts, das noch zu glasieren ist.
Die Platten sind durch Tonschlick verbunden, sodaß man es auch anders aufstellen könnte als nur liegend. Es muß nur stehen können! Das ist die einzige Bedingung! 😉
Gut Ding will Weile gaben (Wilhelm Meisters Wanderjahre) – ich meine damit das grössere Objekt.
So in etwa 30 Kleinobjekte glasierte ich zuletzt an ein, zwei Tagen.
Man kann diese in Linien gliedern:
Kastenmännchen
Köpferl
Tänzerinnen
Kerle
***
Röhren mit ringsum eingeprägten, dennoch vagen Gesichtern
Mit den Köpfen, einem Teil davon, werde ich wohl morgen eine Stange bestücken und sie sichtbar werden lassen in einem Durchblick in der Thuja zur Strasse hin. Sonne wird sein.
Dieses Objekt glasiere ich sicher durch Überschüttung. Mit Pinsel ist es viel zu aufwändig. Was dann mit den Stellen geschieht, die durch Überschüttung nicht erreicht werden? Vermutlich überlasse ich es dann dem Zufall und bessere nicht mit dem Pinsel nach.
Wie ich diese Säule glasieren werde? Das liegt ganz daran, welche Skulptur ich mal drauf setzen werde.
Das folgende Gefäss mit Kegelinnenseite habe ich aussen und innen durch Schüttung zweier Glasurfarben glasiert.
In den Kegel kam Fliessblau, hier nicht zu sehen.
Aussen habe ich eine seltenere Farbe verwendet. Die geschüttete Farbe landete aussen in einem Riesenteller, von der sie wieder ins Plastik-Glasurgefäss sorgsam zurückgestrichen wird. Die Nasen an der Aussenseite entferne ich nach dem Trocknen mit den Fingern.