Erneut eine kleine Plastik mit Höhe nur 5 cm (Sockel nicht mitgerechnet).

Eine für mich typische und sehr schnell angefertigte Kleinplastik.
Category: Keramik
Erneut eine kleine Plastik mit Höhe nur 5 cm (Sockel nicht mitgerechnet).

Eine für mich typische und sehr schnell angefertigte Kleinplastik.

Ausgeführt mit sogenanntem Paper-Porzellan, die Kurvenwände dabei nur sagenhafte 1,5 mm dick !
Jetzt liegt es mit Redox-Blau glasiert, vor:


Ausgehend von dieser kleinen geometrischen Figur auf einem Notizblatt , fertigte ich 6 Objekte, die ich im Januar ungebrannt zeigte.
Jetzt zeige ich zwei dieser Objekte auch im glassierten Zustand.
1) 4 mal die Kurve und zwei Bögen darüber gesetzt, ungebrannter Ton.

Zweimal gebrannt: Schrühbrand und anschl. Glasurbrand:

2) Technisch mein Meisterstück. Etwa 30×30 cm. Ungebrannter Ton.

Zweimal gebrannt: Schrühbrand und anschl. Glasurbrand:

Die anderen 4 Objekte des Januar-Kurven-Programms bedürfen noch eines zweiten Glasurbrands, weil ihr Blau in den Böden der jeweiligen Skulptur schlecht ausgeprägt war. So geht es, wenn man etwas nachlässig war beim Auftrag der Pigmente 😦

Ausgeführt mit sogenanntem Paper-Porzellan, die Kurvenwände nur 1,5 mm dick !
Dies ist eine Studie zuhause gewesen, um zu prüfen, wie dünn man damit arbeiten kann. Mit normalem Ton ist dies völlig undenkbar. Man kann dieses Objekt sogar an einer der Kurven anheben und in die Luft ziehen, ohne daß es bricht! Das ist schon phänomenal!
Allerdings lassen sich die Kurven zwar in die Masse drücken und halten zunächst, aber eine saubere Verbindungsarbeit mit weichem Material hin zur Platte ist unabdingbar. Sonst hat man anschl. Scherben.
Leider konnte ich mich nicht durchringen, weiter mit Paper-Porzellan zu arbeiten. Ich nutze weiter “einfachen” Ton und füge mich den Beschränkungen dieses Materials.
Paper-Porzellan ist eine Mischung aus Zellulose und Porzellan, die man am besten selbst anfertigt. Diese besondere Mischung erzeugt Mikrostrukturen im Innern der Plastik und verhindert zudem die natürliche Verschränkung der Ton- bzw. Porzellanblättchen beim Trocknen der Masse, was beides zur Bruchfestigkeit beiträgt.