Kurvige Objekte glasiert

Raute

Ausgehend von dieser kleinen geometrischen Figur auf einem Notizblatt , fertigte ich 6 Objekte, die ich im Januar ungebrannt zeigte.

Jetzt zeige ich zwei dieser Objekte auch im glassierten Zustand.

 

1) 4 mal die Kurve und zwei Bögen darüber gesetzt, ungebrannter Ton.

K4

Zweimal gebrannt: Schrühbrand und anschl. Glasurbrand:

Objekt4

 

2) Technisch mein Meisterstück. Etwa 30×30 cm. Ungebrannter Ton.

K5

Zweimal gebrannt: Schrühbrand und anschl. Glasurbrand:

Objekt5

Die anderen 4 Objekte des Januar-Kurven-Programms bedürfen noch eines zweiten Glasurbrands, weil ihr Blau in den Böden der jeweiligen Skulptur schlecht ausgeprägt war. So geht es, wenn man etwas nachlässig war beim Auftrag der Pigmente 😦

 

25 thoughts on “Kurvige Objekte glasiert

  1. die Objekte sind sehr kompliziert gebaut und gut gelungen, aber ich persönlich mag sie nicht so, sie wirken auf mich klaustrophobisch. Wie Irrgärten ohne Ausweg. Schön ist für mich das Blau der doppelt gebrannten Objekte. Liebe Grüße!

    1. Du legst eine Seele hinein, das ist interessant. Etwas Kafkaeskes hatte ich garnicht drin gesehen und auch nicht reingelegt. Höchstens mein Unbewusstes:-)
      Ich habe Spass an konkreter Kunst. Konstruiere, bastele, türme auf. Eine geschlossene Form entsteht durch Aneinanderfügen der Kurventeile. Gefängnishaftes hatte ich dabei nicht vor Augen.

  2. Lieber Gerhard,
    ich finde Deine Tonkunstwerke wunderschön! Ich habe keine Ahnung vom Töpfern, Keramik- und Tonarbeiten, kann mir jedoch gut vorstellen wie schwierig es sein muss. Das Material arbeitet und führt ein Eigenleben, wie ich es von Holz kenne. Meine Gemälde auf Holz waren immer eine Überraschung Wert, echt spannend.

    Ich bewundere die Präzision Deiner Arbeit hier und mir gefällt das architektonische Gebilde sehr!

    Liebe Grüße Babsi

    1. Recht herzlichen Dank, Babsi!

      Mittlerweile empfinde ich Töpfern nicht mehr schwer. Man muß das Material halt kennen. In 90% der Fälle kann man ein Ergebnis voraussehen. Tragische Mißgeschicke gibt es natürlich trotz allem.

      Was Du übers Holz sagst, gibt es auch bei Metall, habe ich mir sagen lassen.

      Jetzt lasse ich so manche Abweichung in der Form gut gelten, sonst könnte ich ja gleich Figuren mit einem Dreidimensionaldrucker herstellen 🙂 🙂

    1. Ja, schön!
      Der Brand macht was mit dem Material und man bekommt was anderes zurück, als man gebaut hatte.

      Ich habe durch den letzten Brand wieder ein Dutzend neuer Teile. Selten, daß soviel auf einmal rauskommt. Für die Kleinköpfe nutze ich jetzt TAIGA, da ist jedes Ergebnis für sich eigen und ziemlich unvorhersehbar 🙂

    2. Glasur verändert natürlich auch immer etwas die Form, gerade an den Rändern.
      Es gibt einen Künstler, Lamprecht, der so präzise modelliert und den Ton überwacht, daß das Stück aus dem Computer zu kommen scheint – für sich genommen sehr bemerkenswert (wenn man weiß, wie Ton lebt).

      1. Hab gerade mal nach ihm geschaut. Mich wundert überhaupt nicht, dass er Dir gefällt… er macht auch jede Menge geometrische Objekte…😉
        Er macht die Dinge bewundernswert sorgsam. Du hast Recht… wie aus dem Computer. Wunderbar poliert zum Teil. Feiner Tipp.

              1. Stimmt. Auch seine Art, sich auszudrücken fasziniert. Teilweise sind seine (Draußen-)Objekte imponierend groß, und ich sehe auch eine ziemliche Materialvielfalt. Herrlich.

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