
Länge: 35 cm.

Hier noch eine ältere Aufnahme des Objekts, stehend:

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Dieses Objekt entsprang eine konkreten Idee: Eine Ton-Grundform (Scheibe mit Innenaussparung) durch Wiederholung changierend aufeinander aufzubringen. Jede Scheibe musste leicht versetzt sorgfältig auf die vorhergehende aufgebracht werden, durch Ton-Schlick sauber an die Vorgängerin verbunden werden, da sonst das Objekt nicht “überlebt” hätte.
Diese Art Objekte, 5 oder 6 an der Zahl, fertigte ich so um 2011.
Angeregt durch eine Diskussion mit meiner Frau, beschäftigte ich mich nun erneut mit dem Thema der “rotierenden Scheiben”. Sie hatte gemeint, daß ich meine Ideen immer nur kurz verfolge und schnell, zu schnell zur nächsten Vorstellung/Idee wechseln würde.
Also nahm ich diese Idee vor einigen Tagen neu auf.
Hier einige Fotos der neuen Skulptur, die allerdings noch gebrannt werden muß.
Sie ist aus Paper-Clay, einem mit Zellulose versetzten Ton, den ich selbst zuvor herstellte.



Paper-Clay ist stabiler als herkömmlicher Ton – und man kann dünner bauen und einigermassen unabhängig vom Trocknungsgrad.
Problem ist jetzt der Transport zum Ofen und zurück. Dasselbe Objekt in Ton könnte ich sicher nicht zum Ofen bringen, ohne daß es kaputt ginge. Aber auch dieses Objekt ist recht fragil. Ich hatte beim versuchsweise Anheben gleich mal einen Lappen abgeknickt.
Ich bin gespannt, ob alles hinhaut. Wenn nicht, dann muß ich ein solches Objekt zukünftig noch mehr absichern, was ihm dann natürlich die Leichtigkeit nehmen würde.