Im MMK Frankfurt fiel mir erstmals deutlich das Werk von Thomas Bayrle auf.
Vor seinem Bild, “Call me Jim” (siehe unteren Link des MMK-Frankfurt), von 1976, das ich schon von früheren Besuchen her kannte, blieb ich lange stehen und ergründete die Technik, mit der er das Bild aufgebaut hat.
http://mmk-frankfurt.de/de/sammlung/werkdetailseite/?werk=1979%2F2
In sehr geduldiger und wohlüberlegter Weise ordnete er seine Strassen mit den Auto-und Bahnzügen an, Stück für Stück. Diese Methode, kleinste Elemente aus offenbar vielfach kopierten Modellautozeichnungen, durch Klebung aneinanderzureihen, das gefiel mir ausserordentlich.
Das Bild selbst spricht zwei Sprachen: Es zeigt den Horror auf unseren Verkehrswegen, es zeigt aber auch, daß dies zu einem Stück Natur geworden ist. Dies gehört zu uns und hat sogar Ästhetik.