Category: Gesellschaftliches

Hoffnungsgebende Meldungen (2)

Der ungeheure Berg an unabbaubarem Plastik in den Weltmeeren macht große Sorge.
Unlängst fand ich einige Meldungen, die von etwas berichten, was zunächst unglaublich erscheint: Es gibt Organismen, die sich von Plastik ernähren können.

Science at home hat schon 2016 von einem Bakterium berichtet, das PET abbauen kann.

Plastikverzehrer

2017 wurde eine Raupe bekannt, die sich von Plastik ernähren kann:

Larve der Großen Wachsmotte

 

Biotechnologie

Inkompatible Interessen?!

Ein  Freund machte mich auf den ukrainischen Mathematiker und Künstler Fomenko aufmerksam. Seine Werke sind wohl am ehesten dem “surrealistischen ” Spektrum zuzuordnen, sie sind aber auch gleichzeitig fundiert auf konkreter Mathematik!

Auf der Suche nach guten Abbildungen eines seiner Buchwerke
Mathematical impressions” sties ich auf eine Seite der TU Freiberg, in der Prof. Udo Hebisch auch andere Künstler des “mathematischen Spektrums” vorstellt:

Mathe-Cafe der TU Freiberg zu Fomenko

Ich hätte Lust, in einer noch zu schaffenden Folge einige kreative Menschen vorzustellen, die in anscheinend völlig unterschiedlichen und scheinbar gegensätzlichen Feldern zuhause sind.

 

 

Wieviel Musikproduzenten gibt es eigentlich?

Discogs ist ein seit 2000 existierendes Verzeichnis von Künstlern und Musikveröffentlichungen.

Ich mag diese Seite vor allem, weil man die ganzen “Aliase” (Pseudonyme) und Gruppenzugehörigkeiten eines Künstlers gelistet bekommt und so seinen ganzen Veröffentlichungs-“Katalog” durchforsten kann. Das ist gerade bei Produzenten elektronischer Musik hilfreich.

Nun  vermeldete Discogs vor einiger Zeit, daß man mittlerweile 5 Millionen Künstler auf der Webseite verzeichnet habe!

https://blog.discogs.com/en/discogs-database-hits-5m-artists-1m-labels/

Wie groß ist eigentlich die Zahl 5 Millionen?
Eine durchaus berechtigte Frage, weil man sich solch eine Zahl nur schwer vorstellen kann.

Mein Handy hat grob die Dimension 16 cm x 8 cm.
Reiht man das Handy 5 Mio mal hintereinander, erhält man 400 km.
Also, so ist das! Doch eine ganz ordentliche Zahl 🙂

Thomas Bayrle: Call me Jim

Im MMK Frankfurt fiel mir erstmals deutlich das Werk von Thomas Bayrle auf.

Vor seinem Bild, “Call me Jim” (siehe unteren Link des MMK-Frankfurt), von 1976, das ich schon von früheren Besuchen her kannte, blieb ich lange stehen und ergründete die Technik, mit der er das Bild aufgebaut hat.

http://mmk-frankfurt.de/de/sammlung/werkdetailseite/?werk=1979%2F2

In sehr geduldiger und wohlüberlegter Weise ordnete er seine Strassen mit den Auto-und Bahnzügen an, Stück für Stück. Diese Methode, kleinste Elemente aus offenbar vielfach kopierten Modellautozeichnungen,  durch Klebung aneinanderzureihen, das gefiel mir ausserordentlich.

Das Bild selbst spricht zwei Sprachen: Es zeigt den Horror auf unseren Verkehrswegen, es zeigt aber auch, daß dies zu einem Stück Natur geworden ist. Dies gehört zu uns und hat sogar Ästhetik.