Hoffnungsgebende Meldungen (2)

Der ungeheure Berg an unabbaubarem Plastik in den Weltmeeren macht große Sorge.
Unlängst fand ich einige Meldungen, die von etwas berichten, was zunächst unglaublich erscheint: Es gibt Organismen, die sich von Plastik ernähren können.

Science at home hat schon 2016 von einem Bakterium berichtet, das PET abbauen kann.

Plastikverzehrer

2017 wurde eine Raupe bekannt, die sich von Plastik ernähren kann:

Larve der Großen Wachsmotte

 

Biotechnologie

13 thoughts on “Hoffnungsgebende Meldungen (2)

  1. Spannender Beitrag ! Was es so alles gibt. Manchmal wundert man sich ja auch, wie die Motten es in ! irgendwelche Verpackungen schaffen 😉 So ein Plastikzersetzendes Bakterium wäre natürlich toll, nichtsdestotrotz sollte unser maßloser Umgang mit dem Müll bzw. Plastik auf jeden Fall reduziert werden. Zumal es vielfach auch anders geht. Es war halt jahrzehntelang so schön, alles, aber auch alles aus Kunststoff zu fertigen. Was wir damit anrichten, merken wir erst jetzt. Zeit nach anderen Lösungen und Produkten zu suchen.

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      1. Leider werden sich beim Erfinden um viele Dinge keine Gedanken gemacht. Beim Hausdämmungshype nicht um den Sondermüll Styropor (noch so eine riesige Umweltsünde). Die Akkus für die Elektroautos sollen auch nicht ohne sein. Ich suche gerade ne neue Lampe. LED wäre schön, aber was soll ich mit Lampen mit festverbauten LEDs, die ich dann wegwerfen kann, wenn das Leuchtmittel kaputt ist ???? Sorry, ich bin gerade etwas abgenervt. Vieles könnte man besser machen, aber warum macht man es dann nicht ? Und das mit dem Abbau des Plastiks ist auch nicht erst seit gestern Thema. Seufz….

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  2. Besser als eine “Gegenmittel” wäre natürlich, gar keinen Plastik-Müll zu produzieren.
    Als ich vor einiger Zeit mit meinen Hunden Gassi ging und die Hinterlassenschaft eines Hundes vor einem Privatgrundstück in eine Plastiktüte einsammelte, sagte mir der Besitzer, ich möge das vor seinem Grundstück bitte nicht tun. Der Haufen wäre in 3 Tagen weg, die Plastiktüte in 100 Jahren. Das hat mich sehr nachdenklich gemacht. Eine Lösung habe ich für mich nicht gefunden. Ich sammle weiter in Pastiktüten ein (nur vor seinem Grundstück nicht), weil auch ich sehr ungern in einen Haufen anderer Hunde trete. Auch ich fange dann an zu fluchen.
    Hat jemand ein gute Lösung?

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  3. “Doch das dauert. Die Bakterien brauchen etwa 6 Wochen um sich durch einen tesafilmdicken Streifen PET zu fressen – zumindest bei ihrer Wohlfühltemperatur von 30 Grad Celsius. […]
    In der jetzigen Form ist es eher unwahrscheinlich, dass Ideonella sakaiensis das globale Müllproblem lösen kann. Weiterhin wird wohl die Hälfte der rund 56 Millionen Tonnen PET, die jährlich produziert werden, auf Deponien oder in der Umwelt landen ….” (aus http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2016-03/plastikmuell-recycling-bakterien).
    Diese Erkenntnis minimiert meine Hoffnung, d.h. ich hoffe, dass die Entdeckung dieser Bakterien nicht dazu führt, noch mehr Plastik-Müll in der Natur abzuladen.
    Ein interessantes Thema! Danke für deinen Beitrag.

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    1. Danke für deine eigene Recherche.
      Das Bakterium soll ja eher anleiten, etwas zu entwickeln, das sich der chemischen Mechanismen bedient und leistungsfähiger wird.
      Ich habe diese Meldungen aufgegriffen, weil ich denke, dass man nicht vollig untätig ist.

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