Category: Gesellschaftliches

Aufgebrochenes

Myriades Impulsfoto

Ich nehme an Myriades Impulswerkstatt teil. Und zwar an der 14. Ausgabe.
Eines ihrer vier Impulse dieser 14. Ausgabe ist oben zu sehen.

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Ab und an bricht etwas auf. Längst Vergangenes, das offenbar “beerdigt” schien, abgelegt, fast nicht mehr vorhanden.

Es mag Leute geben, die sind nicht begabt, solche “Schätze” zu heben.
Andere aber werden immer wieder mal gequält, weil irgend ein Trigger das Alte an die Oberfläche bringt.

Was ist solchen Menschen zu raten? Die Krieg erlebt haben oder Missbrauch oder Abwertung als Kind?

Das Umfeld sollte akzeptieren, daß eine Wunde neu aufbricht, auch wenn sie es schon oft getan hatte.
Man sollte dem Menschen beistehen, den gerade eine Schmerzwelle durchtobt. Schale Beschwichtigung und Vergleiche mit anderen Schicksalen helfen nicht da weiter.
Schmerz ist real und persönlich.

Urlaub im Urlaub

Dem Schorsch sein Freund kam aus dem Ausland für zwei Wochen Urlaub nachhause.
Recht bald gefiel es ihm nicht mehr, er buchte einen Urlaub für knapp 10 Tage in Kreta. Auch dort gefiel es ihm nicht, zu viele alte Leute. Nun hätte er ja von dort einen dritten Urlaub buchen können, tat es aber nicht.

Schade, sagte Schorsch, dass sein vierzehntägiger Urlaub so unbefriedigend ausgefallen war.

Was einmal nicht Abenteuer war

Manches, was man früher tat, wäre heutzutage ein Abenteuer. Damals war es das nicht.

Einladung zum Feierabendbier? Klar, schnell mal abends 100 km nach Frankfurt gefahren, mit unklarer Parklage am Schaumainkai.

Schach-WM in New York? Klar, da fliege ich hin.

Shopping für ein paar Stunden in London: Für eine Bekannte kein Problem.

Privates Aktzeichnen einmal die Woche, einmal hier, einmal dort. Kein Problem. Ein Kern an Leuten war fest dabei, für andere war das wohl zu öde.

Das alles war damals nicht sonderlich aufregend, man machte das eben.

Und jetzt?!

Kleidung der besonderen Art

Ich nehme an Myriades Impulswerkstatt teil. Und zwar an der 14. Ausgabe.
Eines ihrer vier Impulse dieser 14. Ausgabe ist oben zu sehen: Offenbar ein Kapuzenkleid.

Für mich wirkte dieses Foto von Myriade zunächst bedrohlich. Ich vermutete eine Gestalt dahinter, die gleich langsam ihren Kopf heben wird.
Diese meine Assoziation hatte mit einem Horrorfilm zu tun.

Das Foto lies mich zurückerinnern an einen Vorhang im Weserburgmuseum Bremen, dem ich im Februar 2020 gegenüberstand:

Was fällt einem hier auf?