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Pfanne glücklich trennen.
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Horst jucken die kleinen Krabbler. Tagtäglich tun sie das. Auch im Winter, oje! Er kratzt sich des öfteren den Kopf. Was war denn das schon wieder für ein Exemplar?
Trude wäre andererdings froh, wenn Horst häufiger den Kochlöffel schwingen würde. Sie stellt ihm – ganz unabsichtlich – eine Pfanne hin, damit er ihr wenigstens Bratkartoffeln darin zubereite. Doch ihn treibt es hinaus, da ist er glücklich! Und zurück, da glotzt er PC. Glotzt Bilder, Bilder, Builder!
Lebensfremd nennt sie das. Doch kann man das so sagen, so glasklar von normalem Verhalten trennen? “Ich kenne jedes Leben draussen”, erwiderte Horst. “Mir ist da nichts fremd. Dafür gebe ich mein Hemd.”
Trude steht visavis, denkt sich wenig bis nix dabei, und … packt die Pfanne weg.
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Pfanne glücklich trennen.
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Ein befreundeter Blogger feierte seinen 50ten Geburtstag. Er lud mich überraschend ein, worüber ich recht glücklich war. Denn seit jeher gefallen mir seine Artikel zur Musik, Philosophie und gesellschaftlichen Fragen. “Wer von deinen Bloggerkollegen ist denn noch da”, fragte ich ihn. Ich kannte ja einige von seinen Blogfreunden. “Nein, ich hatte sonst niemand eingeladen”. Vermutlich hockten die meisten in Berlin oder sonstwo, dachte ich mir. Kein Wunder also. Da wusste er gut zu trennen.
Die allermeisten Gäste waren aus seinem Musikerumfeld. Irgendjemand schlug später am Nachmittag vor, ein Ständchen zu geben und zwar mit Instrumenten aller Art. Alles was Töne machen konnte. Ich nahm eine kleine Pfanne und “lärmte” mit den anderen drauf los. Dem Geburtstagskind gefiel das ausserordentlich. So eine Impro war nach seinem Geschmack.
Daß ich das vergessen konnte! Dank Doro und ihren Worten fiel es mir wieder zu – worüber ich dankbar bin.
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Pfanne glücklich trennen.
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“Du hast wohl die Pfanne heiß! Von wegen, Schachprofis verdienen gut!”, sagte Herbert zu meinem Kumpel Horst.
Dann aber erklärte er, wie das denn mit diesem Sport so sei:
“Früher tingelten Profis von Open zu Open. Ein kleines Antrittsgeld, wenn sie eine hohe Rating und einen Titel hatten. Aber in diesen Open gab es immer junge Spieler, die dem Profi ein Bein stellen wollten und selbst schon ziemlich versiert waren. Verlor der Profi gegen einen von ihnen, meist, weil er nicht seine volle Spielstärke aufbot, dann war es mit der Kohle durch einen Turniersieg vorbei und auch die Rating ging den Bach runter. Doppeltes Pech!
Nach einigen jahren lud man den Profi vielleicht kaum mehr zu einem Turnier ein, weil seine Rating nicht mehr top war. Schön war das jedenfalls auch nicht, auf lärmigen Open sein Können unter Beweis stellen zu müssen.
Man muss die Vergangenheit allerdings sauber von der Gegenwart trennen.
Seit kurzer Zeit können sich Top-Spieler glücklich schätzen, denn sie können streamen, gegen Jedermann antreten, Online-Schachkurse oder Spaßformate im Netz anbieten. Da geht vieles, das Schachpublikum ist hungrig, sehr hungrig.
Das war im letzten Jahrtausend wirklich völlig anders. Wer damals sehr, sehr gut war, ein Genie, könnte man sagen, setzte oft auf die Karte Schach und glaubte, ganz nach oben zu kommen. Sehr selten gelang das. Nicht zu vergessen, daß das Spiel wirklich harte Analyse-Arbeit abverlangt, die man nicht so nebenbei machen kann. In einem 0815-Job jedenfalls wird weit weniger verlangt und man bekommt am Ende des Monats einfach sein Geld.”
Horst hatte bisher andächtig zugehört. Jetzt meinte er trocken:
“Verführerisch ist es eben, wenn man sehr gut ist. Besser wäre es eigentlich, man wäre nicht so gut!”
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Pfanne glücklich trennen.
Wieder etwas Kurzes 🙂
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Mensch, hatte Horst gestern was auf der Pfanne! Und das in seinem Alter! Eigentlich sollte er ja wissen, dass Schnaps mit etwas Verzögerung richtig zu wirken beginnt.
Aber glücklich war er, leicht und fröhlich. Wer wollte ihm das verdenken? Trude allerdings mochte das nicht, da trennen sie Welten!! Zumal er irgendwann, nach beschwingter Rede, einzuschlafen begann und nur noch durch sein Schnarchen Anwesenheit verriet.
Und dabei hatte sie sich so auf einen Austausch gefreut, nach dem langen und beschwerlichen Arbeitsalltag, der wieder mal hinter ihnen lag!
Tief in seinem Innern aber schien sich Horst verweigert zu haben. Ich kenne ihn ja gut.
Tagein tagaus die vielen Arbeiten in Haus, Hof, Garten und auch sonst.