Gewöhnlich sagt man das (wohl) als Mann, wenn man eine Frau toll findet…oder denkt sich das meist lieber. Denn es kann falsch verstanden werden – auf vielerlei Arten. Mir passiert das immer häufiger, das mit den tollen Augen. Hängt das mit meinem Alter zusammen? Mit meiner Endlichkeit? Es scheint so.
Um das Thema auf etwas weniger verfängliche Seiten weiterzuführen, präsentiere ich drei Lieblinge aus , na was wohl, dem Insektenreich, meist auf Rainfarn, die trotz ihrer Winzigkeit geschmackvolle Augen aufweisen.
Einen vierten Text in Christianes neuen Etüdenaufruf bringe ich hier ein. Mein max. 300 Worte umfassender Text soll die Worte Geheimkünstler sperrig suggerieren enthalten.
Heinz
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“Du bist ja ein Geheimkünstler, Heinz !” Als ich den Stoß seiner Zeichnungen sichtete, die da auf seinem weiten Tisch lagen, war ich schon beeindruckt.
Heinz, den ich erst seit einigen Tagen kenne, suggerierte mir anfangs, daß er keinen Nagel in die Wand schlagen könne. Doch wie ich gestern von meinem Freund Horst erfuhr, hat er einst alleine seine Innenräume renoviert.
Im Gespräch gilt Heinz als sperriger Mensch. Der Horst teilte mir diesbezüglich mit: Fängt man mit ihm über ein Thema zu reden an (sagen wir mal über Politik), dann fängt er alsbald an, z.b. über den Wahrheitsbegriff zu philosophieren. Landet dann am Schluß beim Protogermanisch. Nicht, daß er mit seinen Kenntnissen angeben wolle: Es fliesse einfach aus ihm raus.
So verwundere es nicht, daß, wenn er mit Leuten zusammensteht, einer nach dem anderen sagt: “Ich muss etwas dringend erledigen”. Und sich verabschiedet. Am Schluss stehe er alleine da.
Heinz spüre das schon, sagte Horst weiter, aber dennoch habe er sich nicht unter Kontrolle und wolle das auch nicht. “Er muss einfach zeigen, was er gefunden hat. So wie er als kleiner Knurpel der Mutter sein in den Sand gezeichnetes Frauenportrait zeigen musste. Unbedingt und sofort.”
” Horst, Du bist ja ein wahrer Analytiker!! “, sagte ich darauf. “Aber… was sagst du als Verhaltenstherapeut, haha, wie man mit Heinz umgehen soll?” “Stehenbleiben, standhaft sein und seinen Tiriaden folgen. Da sind immer wertvolle Hinweise dabei, denen ich zuhause später nachgehe”, meinte er.
“Ah ja, das leuchtet ein, Horst. Vielleicht gelingt es mir dann in Zukunft auch, einen Kreis um mich zu bilden?! Hätte Lust dazu – als Heinz 2 eben dann”.
Einen dritten Text in Christianes neuen Etüdenaufruf bringe ich hier ein. Mein max. 300 Worte umfassender Text soll die Worte Geheimkünstler sperrig suggerieren enthalten.
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Es gibt wohl wenige Wissenschaftler, die so bekannt sind wie Isaac Newton.
Newton beschäftigte sich mit Physik, aber auch mit der Bibel. In der Mathematik gab es eine weithin bekannte Auseinandersetzung mit Gottfried Wilhelm Leibniz über die Urheberschaft der Infinitidezimalrechnung. So weit ich weiß, bezichtigte Newton Leibniz, daß ihm eine schriftliche Anmerkung Newtons die Lösung suggerierte, also daß Newton der rechtmässige Erfinder gewesen sei. Newton lies nicht locker, bis Leibniz völlig von diesem Streit zerrüttet war.
Weniger bekannt ist, daß sich Newton bis etwa 1696 auch massiv mit Alchemie beschäftigte. Und das weitestgehend geheim. Man kann ihn daher als Geheimkünstler der Alchemie bezeichnen.
Newton war ein sehr sperriger Mensch. So berichtet man. Als er die staatliche Münze unter sich hatte, verhöhnte ihn ein Münzfälscher, daß er dessen Identität niemals herausfände. Newton lies kriminalistisch nicht locker und sorgte für eine drakonische Strafe – so sehr war seine Ehre verletzt.
Meine Anmerkungen zu Newton sind im wesentlichen der Erinnerung an eine Biographie von Florian Freistetter geschuldet.