Author: kopfundgestalt

Käffchen gefällig?

Der Kaffeeliebhaber erkennt sofort das Emblem.

Andere, die keinen Kaffee mögen, schauen pikiert weg. 😉

Ich selbst lernte das Kaffeetrinken sehr spät, jenseits der 30.
Ein besonderes Erlebnis hatte ich mal auf einer Zugfahrt von München nach Würzburg. Zwei Kännchen Kaffee sorgten dafür, daß meine Unruhe (ich hatte am Morgen in München Schach gespielt) verflog und ich wie auf Wolken in Würzburg ausstieg!

Ein eindrückliches Erlebnis.

Zuckertiere

Auf meinen letzten Kanarenbesuchen (wann, wo wie) hatte ich immer mein Makro dabei.
Obwohl es dort im Winter weniger Insekten gibt als wohl sonst, gab es Schnappschüsse, die mir auch jetzt noch Fragen stellen:

Was guckst Du?

Dieser schmucke winzige Zweiflügler mit den starken Hinterbeinen einer Schrecke:
Was ist es, was war es? No idea.
Dieser Bläuling hat es viel leichter, an den Nektar zu kommen als der Voränger.
Dieser Käfer hat seine Heidennot mit den Ameisen – sie wollen, daß er die Läuse in Ruhe lässt.
Was suchte der Reiher mitten auf der Strasse? Auto um Auto stoppte er.

Balsambücher

Wieder steht für zwei Wochen Christianes Etüdenaufruf an.

In max 300 Wörtern kann man da eine kleine Geschichte, ein Essay, ein Gedicht, ein Was-auch-immer schreiben, die drei vorgegebene Worte enthalten sollen.
Gerda Kazakou gab diese 3 Worte vor:

Haut
feurig
schweben.

Wie Balsam auf der Haut, so waren seine Worte. Doch er konnte auch feurig schreiben.

Primär aber war ihm daran gelegen, daß die Leser wie auf einer Wolke schwebten.

Eine eigene Kategorie gibt es sicher für solcherlei Werke: Wohlfühlwerk? Seelenbuch? Oder gibt es da einen besseren Begriff?
Solche Bücher werden eigens geworben, denn man braucht in diesen Tagen etwas, was Halt, Sicherheit und Aussicht gibt.
“With form and sight”, so nannte mal ein Musikfreund die Art von Musik, die er bevorzuge. Also fest, sicher gestaltet und mit gutem Ausblick.

Es gibt ja auch Bücher, die so etwas wie Selbsttherapie anbieten. In diese Kategorie passen aber die vorgenannten Seelenbücher nicht unbedingt rein. Denn Therapie setzt Schmerz voraus. Und oft reichlich.

Nein, diese Balsambücher wollen die Haut und Seele beruhigen, ein Streicheln vermitteln, auf daß wir mit frischem Mut in den nächsten Tag gehen.