Author: kopfundgestalt

Olivbrauner Zünsler

Nach diversen Großschmetterlingen zeigte sich heute auch ein ganz kleiner Schmetterling:

Der Zünsler

Ich habe den Eindruck, daß sich jetzt alle möglichen Insekten zeigen, die man vor kurzem noch für undenkbar hielt.

Sogar eine Florfliege fiel mir heute auf, aber da war ich in einem Gespräch über Zeitläufte mit einem 92-Jährigen und das war viel interessanter. Der hatte als 15-Jähriger noch Kriegseinsatz erlebt und Gefangenschaft. Die Schilderungen aus der Kriegs- und Nachkriegszeit sagen so viel mehr, als wenn man das bloss irgendwo nachliest. So wichtig ist das, das alles aus erster Hand zu hören.

Kornelkätzchen

Beides trägt jetzt kaum mehr zur Ernährung von Insekten bei.

Aber immer noch schön anzuschauen.

Wie ich bei einem Nachbar sah, sind dessen Kirschblüten/Schlehen schon ziemlch weit:

Die Mistbiene lässt sich nicht lumpen.

Der Huflattich nach einem Monat

Ein Foto vom 23.02.:

Honigbiene

Am 21.03.2022 bot sich ein geändertes Bild. Die grösseren Insekten wie oben waren kaum zu sehen.

Die kleinere Sandbiene mit dem wohlgeformten Hinterteil. Wie ein spitzes Ei.
Sandbiene Andrena gravida weiblich m.E.

Noch deutlich kleiner: Furchenbiene Lasioglossum morio, klein wie eine Ameise

Und nochmal kleiner: Der Rapsglanzkäfer.

Am 23.2. gab es die letzten 2 Minitierchen sicher noch nicht. Dass sie jetzt hier anzutreffen sind und nicht die Grösseren werte ich so, daß diese Grösseren anderswo besseres zu grasen haben. Aber das ist eine reine Vermutung.

Frozen Wave

Auf dem Gelände des Carmen Würth-Museums stösst man vom Parkplatz aus auf eine interessante Groß-Plastik von Marc Quinn – Frozen Wave.

Zunächst 4 Detailfotos:

*

Gesamtansicht vom Parkplatz aus.

Die Skulptur hat in Ansätzen mit Wasserspielereien von mir vor 3 Jahren zu tun.

wWasserperlenkette

Umgedrehter Strahl

Wasseraustritt aus Granit

Die letzten zwei Geschichten sind … Fotos, das Werk von Quinn allerdings harte Materie. 🙂