Es tummeln sich Hummeln, Seidenbienen und Florfliegen auf der Fetthenne, aber auch die Schlupfwespe Diglyphus, eine wahrhaft kleine Art, kleiner als Ameisen.
Sie legt ihre Eier neben den Larven der Minierfliege.
Zu welchem Zweck? Das lässt sich leicht erraten, denn diese Wespchen werden von Gärtnern gerne gegen den Schädling Minierfliegen eingesetzt.
Christianes neuer Etüdenaufruf verlockt mich wieder. Mein max. 300 Worte umfassender Text soll die Worte Regentonne sensibel schwanken. enthalten.
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Ich habe den Eindruck: Je mehr Menschen man kennenlernt, umso unklarer erscheinen manchmal ihre Aussagen.
Was meint jeweils ein Satz, was wird da gerade ausgedrückt, was steht hinter der jeweiligen Aussage?
Genauso wie eine Regentonne Myriaden an Tropfen fassen kann, so unterschiedlich können Menschen auf eine Situation reagieren und dies auch noch unterschiedlich in Worte kleiden. Zwar sind die angewandten Worte jeweils bekannt, aber was führt dazu, daß genau die gerade gebrauchten in einer bestimmten Situation fallen? Manchmal scheinen sie eher zufällig zu sein. Das führt dann dazu, daß jemand nach einer Erwiderung darauf sagt: DAS habe ich SO nicht gesagt! Bin ich da jetzt zu sensibel? Mancher würde mir wohl dieses Etikett jetzt verpassen.
Aber ich schwanke: Ist es nicht im Grunde unser aller Gefühl, daß wir in verschiedenen Welten unterwegs sind? Wir alle?!
Letzthin portraitierte ich die folgende winzige Biene
Das folgende Bienchen , das ich heute fotografierte, dürfte aber nur 2 mm lang sein, auf gleicher Blüte übrigens.
Wie es benamst ist, ist nicht herauszubekommen.
Die Natur kann sogar noch kleiner, die kleinsten Wespen auf der Welt sind nach meinen Recherchen nur noch 0,3 mm groß. Kleiner geht es dann aber nicht mehr, weil die Bildung der entspr. Organe dann nicht mehr zu gewährleisten ist.