Author: kopfundgestalt

Tagesgedanken IV

Wir waren Jungs, nun sind wie “Bua” (aus Sicht der Frauen).
Ich treffe gelegentlich Schulkameraden aus der Volksschulklasse, nun hart die 70 streifend.

So manche haben schon gesundheitlich Blessuren davon getragen, ich eigentlich noch nicht, was mich wirklich wundern kann, wieso und warum?!

Wir sind uns gut gesinnt, denn, obwohl wir uns kaum all die Zeit begleitet haben, dennoch etwas gemeinsam haben: Wir sind in diesem Dorf groß geworden, ein jeder begann hier seinen Lauf und ist nun an einem Punkt gelangt, an dem man ein Resumee ziehen könnte.
Es wird klar, daß es keines Resumees bedarf. Wozu auch und wieso?
Die Zeit der Mühen, die Zeit der Positionierung sind vorbei. Wir stehen nun blank da – und haben nichts zu verstecken.

Das Terrain der Winzigen

Diese Spitzkopfzikade lief entlang eines Tisches und suchte ein Versteck (vor mir).

Sicher gleich oder kürzer als 4 mm.

Seitdem ich mit Fleiss Insekten fotografiere und das etwa seit 2017 verfalle ich immer mehr darauf, die ganz Kleinen zu suchen. An fast jeder Hecke sind solche Mini-Insekten zu finden, man muss nur ganz genau schauen und geduldig sein.

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Dieses Wildbienchen ist sicher nicht grösser 🙂

Dieses Ameiseleinchen dürfte wohl nur 1 mm breit sein.

Auch ein recht kleiner Knirps, dieses Marienkäferchen

Ein Kollege unten:

…bewegt sich nur auf Pflanzenhäarchen.

Eine Gnitze (oder Bartmücke) : Kaum zu erkennen mit blossem Auge.

Damit will ich es mit den ganz Kleinen für heute bewenden lassen.

Alles im Januar 2023 auf Gran Canaria fotografiert.

Teilhabe am Großen

Eine Langbauchschwebfliege ist auf einer Aloe Vera gelandet.

Ob sie sich der für sie sehr großen Struktur bewusst ist? Oder nimmt sie nur einen sehr begrenzten Bereich davon wahr – und weiß nichts von den langen Blütenkelchen?

Da stellt sich auch die Frage: In welchen Räumen sind wir als Menschen eigentlich unterwegs? Was nehmen wir als Umfeld, als Rahmen wahr, was als “unsere” Räume und Gruppen?