Kladenlust

Vor etwa 4 Monaten fing ich wieder an, in einer Klade Gedanken festzuhalten, aber auch mal schnöd Erlebtes darin zu vermerken.

Dazu wählte ich ausgerechnet eine Klade, die ich am 1.1. 1993 begonnen und alsbald auch wieder aufgegeben hatte. Der letzte lose Eintrag war aus dem Jahr 1996.

Anfang August war mir danach, mir wieder zu schreiben. Und seitdem mache ich das regelmässig, in dieser alten Klade mit etwa 450 Seiten, deren (wiederaufbereitetes) Papier so geduldig ist und sowohl Filzer als auch Kuli duldet.

Ich fühle mich wohl damit.

20 thoughts on “Kladenlust

  1. Hallo Gerhard!
    Ich wünsche Dir, dass die Einträge so bunt wie der Einband werden. Alles eine Sache der Übung und der Ausdauer. Täglich, damit wird die Latte sehr hoch gelegt, muss nicht sein. Am besten, wenn man das Bedürfnis hat…
    Gruss schlagloch

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  2. Ich finde es ausgesprochen gut, dass noch jemand diese Einträge macht. Ich selbst mache das bereits seit etwa 6 Jahren und fühle mich auch sehr wohl dabei. Ich kann noch einmal den Tag reflektieren und mir über vieles klar werden
    Was ich allerdings niemals mache: ich lese keine vergangenen Einträge.

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  3. Erst einmal habe ich gegoogelt, was eine “Klade” ist – und die Erklärung bei Wiki hat mich nicht dafür überzeugt, was du hier meinst und mit so einem schönen Einband zeigst.
    Ich kenne sehr wohl eine “Kladde” und könnte annehmen, dass du das meinst.
    Aber ob mit einem oder zwei Buchstaben in der Mitte, ist letztendlich egal – wenn es dir gefällt, zu schreiben, dann macht es dir auch Freude.

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