Zettelwirtschaft

Stichworte…

Auf verschiedenen Blöcken/ Notizbüchern notiere ich gelegentlich irgendetwas.

So sind die Notate ziemlich verteilt – und mehr irgendwo als wo zu finden.

Am Donnerstag hatte ich zwei dieser losen Hefte etwas geplündert und das oben kam raus.😀

*

Wie macht ihr das? Wenn ihr in TV, Büchern oder Artikeln etwas findet, was es zu behalten gilt?
Oder macht ihr so etwas nicht?

57 thoughts on “Zettelwirtschaft

  1. Ich habe mein, wie ich es nenne “Brainstorming”-Buch, da kritzel ich alles rein. Wenn’s grad nicht zur Hand ist, weil unterwegs, wird es später nachgetragen oder der Zettel einfach eingeklebt.

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  2. Bei mir sieht das ähnlich aus. Ich kritzel auf alle möglichen Zettel was. Wenn ich die dann entsorgen will, muß ich sie vorerst aufbewahren, weil ja was Interessantes draufsteht 😉 Inzwischen habe ich aber ein paar Notizbücher und alle paar Monate übertrage ich die Notizen in die Büchlein. Dann können auch die Zettel weg 😉 Zuweilen bin ich doch noch ein sehr analoger Mensch. Ich mag es auch, in den wirren Notizbüchern zu blättern (schon die Haptik 🙂 und über all die Einträge staunen, die ich mal gemacht habe und die gar nicht sortiert sind. Das ist wie eine Schatztruhe! Ich habe aber auch Büchlein nur über Insekten oder andere Themen. Schöner Beitrag!

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    1. Almuth, danke für deine Erläuterungen.

      Analog bin ich auch.
      Das Einzige Digitale ist ein Tagebuch in WORD, in dem ich (wieder) einige direkte Erlebnisse und Gedanken festhalte.
      Für alles andere, Erledigungen bis zu klugen Gedanken anderer, das kommt in das nächste greifbare Heft/Block/alte Notizbüchlein. So wie Handsalben brauche ich eigentlich an jedem Ort eine Art Klade.
      In Büchern schreibe ich nichts, ich markiere aber dort Sätze und Wörter, die ich nicht kenne.

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    1. Collegeblöcke und kleine Notizbüchlein, ja, das nutze ich auch.
      Die Zettel-Fetzchen habe ich da für den Beitrag rausgerissen. Denn in den Blöcken stand alles mögliche, auch Belangloses.

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  3. Das Problem jeder Menge völlig unnützer Notizen, wer kennt das nicht? Auch wenn nicht jeder deshalb gleich in ein neues Zimmer ziehen kann, wie die von dir zitierte Frau Mayröcker … . 😉

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  4. Ein System habe ich nicht, finde mich ungefähr bei dem wieder, was Ines oben schreibt. Die Segnungen digitaler Ordnungssysteme sind mir auch schon verschiedentlich nahegelegt worden, aber – nein, obwohl mein digitales Gerät inzwischen auch Eingaben per Handschrift akzeptiert und zuverlässig erkennt, mag ich doch lose Zettel viel lieber, auch wenn sie manchmal temporär verloren gehen 🙂

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    1. Vor 30 Jahren, Christian, hatte ich mir ein Diktiergerät zugelegt gehabt, was aber verrostete.
      Bestimmte Eingebungen wollte ich damals auch beim Autofahren festhalten. Manchmal hatte man signifikante Einfälle, Impulse aus dem Innern, jetzt kommt das eigentlich weniger vor.
      Nein, lose Zettel haben schon gewisse Vorteile.

      Frau Mayröcker, so hörte ich mal, lies ein ganzes Zimmer voller Notizen ab einem gewissen Moment ungenutzt und zog in ein ganz neues Zimmer.

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      1. Ein Diktiergerät hatte ich auch mal, es kam aber wenig zum Einsatz. Heute würde man das ja auch mit dem Handy machen, aber das Akustische ist nicht so mein Medium.
        Mein Dilemma ist, dass ich mir ausgerechnet kurze, prägnante Halbsätze ganz schlecht merken kann. Bei langen Texten ist das überhaupt kein Problem – die meisten meiner Mehrseiter habe ich über die Jahre beim Fahrradfahren oder Laufen im Kopf “vorgeschrieben” und daheim dann nur noch runtergetippt. Aber ein lustiges Bonmot aus drei Wörtern? Wenn ich dafür keinen Zettel zur Hand habe, ist es nach zehn Minuten weg.

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        1. Das ist ja auch richtig, ich würde auch nicht zu Persönliches zeigen – zumal es schwer einzuordnen wäre.
          Man will ja auch niemandem mit seinem persönlichen Kram zur Last fallen.

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  5. Meine Zetterlwirtschaft ist ungeschlagen, dazu kommen noch vier dicke Notizbücher. Eins für Insekten , für Vögel,für Reisevorschläge mit Stellplatztipps Campingplätze usw. und ein Fototagebuch. Dazu führe ich ein Terminkalender Arzttermine und Pysio usw . Am Schreibtisch eine Pinwand mit unzähligen Notizen, am Telefon auch noch mal Notizen und zig Telefonnr. die ich oft nicht zuordnen kann weil Namen fehlen.
    Zudem bin ich ein Telefonkritzler , das heißt ich schmiere irgendwelche Sachen auf meiner Schreibtischunterlage die wenn sie voll ist entsorgt wird . Davor werden aber die wichtigsten Dinge übertragen.

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    1. Also auch ähnlich wie bei mir.

      Bin froh, daß der Artikel guten Anklang fand. Offenbar haben die meisten das gleiche Problem.

      Eine Pinnwand haben wir auch, meist für Theater/Museen/Lesungen/Konzerte…
      ist etwas verwaist in letzter Zeit.

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  6. eine schöne Notizcollage.
    bei mir ist es ganz unterschiedlich. Mal notiere ich nichts und vergesse, wo ich was gelesen oder gehört habe. Mal schreibe ich etwas auf, dann aber auch auf verschiedenen losen Zetteln, die ich dann ja doch nie wiederfinde. Aber oft verinnerlicht ja bereits das Aufschreiben einen Gedanken, so dass es nicht ganz “nutzlos” ist (“nutzlos” ist sowie so hier nicht angebracht 🙂 )
    Immer wieder nehme ich mir vor: jetzt aber systematischer werden. Doch alles für die Katz. Mein Schreibtisch ist ohnehin ein Chaos. Wie mein Kopf zuweilen …
    Liebe Grüße
    Ines

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    1. Mein Kopf ist auch etwas chaotisch, aber bei jedem ist das Chaotische eh irgendwie etwas sehr Eigenes, nehme ich an.

      Aber mal ab und an über das irgendwo Notierte zu gehen, ist sicher förderlich.

      Liebe Grüsse
      Gerhard

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    1. Evernote? muss mal gucken, ob mir das was bringt.
      Irgendwo las ich schon mal davon.

      Das Problem ist ad hoc etwas festzuhalten und nahezu ohne Verzug weiter eine Diskussion verfolgen zu können.

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