Makabre Grössenverhältnisse

Ein Blick in mein Archiv:

Ein winziger Falter auf dem Rainfarn. Sehesteds Helmkraut-Spreizflügelfalter
Seine wahre Grösse kann man hier ermessen. Der Gigant Honigbiene im Vorfeld.
Aber die Gallwespe (?!)) oben ist gleich nochmal eine Kategorie kleiner als das Falterchen.

Mir gefällt dieses Triptychon, seit ich es irgendwann im Juli 2020 schoß.

Wer ist denn nun der Zwerg in dieser Zusammenstellung? Wie fühlt sich bei allem die kleine Wespe? Offenbar völlig unbeindruckt zieht sie quer über den großen Rainfarn-Teller. Wohl wissend, daß Falter und Honigbiene nichts von ihr wollen.

Ein Beitrag zu Christianes Etüdenaufruf .

29 thoughts on “Makabre Grössenverhältnisse

  1. Hier gilt nicht “die letzten werden die ersten sein”, sondern die kleinsten werden zumindest im Vergleich die größten sein. 😉
    Deine Makros sind immer wieder so klasse, lieber Gerhard und gibt fast nichts vergleichbares in meinem Blogumfeld zu sehen!
    Liebe Grüße und komm gut in die Woche 🍀

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      1. Nach dem was immer wieder bezüglich Messungen offenbart wird glaube ich eh nichts mehr von diesem noch immer chaotischen Zahlenwirrwar sowie Vorgaben und verhalte mich deshalb immer überall so wie ich es selbst für richtig halte. 😉

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  2. Ich bin immer wieder fasziniert von Deinen Fotos, denn mit bloßem Auge würde ich die Schönheit dieser kleinen “Großen” nicht sehen können, da helfen auch neue Linsen in den Augen nichts. Gut, dass Du uns immer wieder diese Schönheiten zeigst. Danke!

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  3. Der!(?) Gigant Honigbiene *schmunzel* ist irreal, mehr als widersprüchlich. Double binds in Wort und Sprache und auch Gedanken lassen sich auflösen, verlieren Unklarheit mittels tiefen in sich Schauens wie und wo sie entstehen., dann Form und Gestalt im Gewahrsein annehmen. Mal mehr mal weniger bedarf es dazu nur eines intensiven Blicks in die Augen eines anderen Menschen 😉

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  4. eine tolle Illustration des Gedankens: wer ist ein Zwerg? wer ist der Größte? Klug ist es einzusehen, dass jedes Großsein relativ ist. Relativ zur Gattung, zum Umfeld, zu den eingeborenen Möglichkeiten des Individuums. .

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