Eristalinus taeniops

Im Moment streife ich durch Bilder, die ich im Januar 2020 in Fuerteventura machte.

Diese wunderbare Fliege war an Kaktusblüten zu finden.
Ich erinnere mich, daß ich sie sogar Passanten zeigte. Denn ohne weiteres sieht man ihre Schönheit nicht.

Diese Fotos hatte ich mit einer kleinen Panasonic-Kamera gemacht, nicht mit meiner Spiegelreflexkamera.

Seltsamerweise finde ich diese Panasonic nicht mehr, sie hat nach der Fotografie von blauen Keramikköpfen offenbar blau gemacht und ist unauffindbar, schon lange Zeit.
Das muss ich so hinnehmen.

19 thoughts on “Eristalinus taeniops

  1. Ich denke, die Natur hat einen “Baukasten”, aus dem sie immer wieder zufällig schöpft, darunter Streifen, Flecken, Strukturen allgemein…
    Ich habe mit meinem Makroobjektiv auch erst lernen müssen, wie umgehen. Oft sind die Tiere zu schnell und man wackelt auch, sodaß ich oft mit der Sportfunktion schioesse, also 1/600 sec oder schneller sogar. Dadurch wird das Insekt um das Auge schärfer, dafür die Umgebung, die Blüte etwa, unscharf. Nur wenn das Insekt völlig ruhig ist, fotografiere ich auch mit 1/120 sec etwa.
    Bei 1/60 sec kann es aber passieren, daß der Bildausschnitt unscharf wird. Manchmal macht das Insekt ja nur ein Hunderstel der Bildfläche aus, näher kommt man ja nicht.

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  2. Offenbar gibt es einen biologischen Grund, sich die Augen zu verzieren, zu bemalen. Welchen ökologischen Vorteil erhofft sich die Fliege, erhoffen sich andere damit und dabei? Schade, die Fliege können wir nicht fragen.
    Aber es sind wieder wunderschöne Fotos dabei! Gerade eben habe ich die Seite weitergezeigt und konnte natürlich nicht widerstehen, anzumerken: “Schau, darum möchte ich ein Makroobjektiv!” Wobei zu der Fotoqualität außerdem noch Geduld, Erfahrung und einiges mehr gehören!

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    1. Danke dir!

      Gemeinhin wird angenommen, dass die Augen einen Räuber irritieren, sodass er mit dem Angriff etwas zögert. Aber ob das stimmt?

      Diese Fotos habe ich sogar mit einer handlichen lumix gemacht. Das Makro blieb damals bewusst zuhause.
      Aber abgesehen davon: ein Makroobjektiv ist schon etwas ganz tolles …lasse dir es schenken 😀

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      1. hab ich schon seit ein paar Jahren auf dem Wunschzettel! Ich muß wohl deutlicher werden.
        Ob das mit der tarnung und Mimikri immer so hinhaut, wie wir Menschen uns das Zurechtinterpretieren, das wird ja schon von kritischen Wissenschaftlern hinterfragt. Wir halten all zu oft augenfällige Beobachtung bereits für das endgültige, beweisfähige Ding an sich und glauben nicht mehr nachfragen zu müssen, ob die Schwebfliege vielleicht aus ganz anderen Gründen gelbe Streifen mag. Man schaue nur nach den Federn des Pfaus und lese Darwin: neben der unerforschten Bandbreite der natürlichen Zuchtwahl kommt die sexuelle Zuchtwahl dazu, ein, wie wir Menschen eigentlich wissen müßten, ganz und gar irrationales Gebild’.

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  3. Die Wunder der verlegten Dinge … und immer wieder ist es spannend, wo und in welchem Zustand sie irgendwann wieder auftauchen.
    Pass gut auf die Adventskerzen auf, Gerhard, und hab einen gemütlichen Sonntag.

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    1. Sie steckt vielleicht in einer Hose oder Jacke oder steht irgendwo im Keller … ich habe mal einen Autoschlüssel verloren und zwar im Wasser Kübel vor dem Haus. Fand ihn dort, als ich im Winter den Kübel ausleerte. 😀

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      1. Die Brille meiner Mutter war und blieb verschwunden, bis ich später ihren Haushalt auflöste. Da fand ich das gute Stück in der Tüte, in der zu DDR-Zeiten jedes Geschenkpapierchen fein säuberlich zusammengelegt und für spätere Verwendungen verwahrt wurde…

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        1. Meine Frau macht das nachwievor.
          Ich teilweise auch.
          Nur verschenke ich heutzutage recht wenig…
          Letzthin gab ich meinem Bruder spontan sogar eine schmutzige Schachtel mit Keramik-Köpfchen drin, haha. Ich hatte grad nichts anderes zur Hand draussen im Garten.

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  4. Schade, das mit der kleinen Panasonic. Mit Kameras ist mir das zum Glueck noch nicht passiert, dass ich sie (endgueltig) verlegt haette, mit anderen Sachen allerdings schon.

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