Für zwei weitere Wochen stehen Christianes neue Etüden an.
Die folgenden 3 Worte sind in einem Text von max. 300 Worten zu verwenden.
Die Wortspende ist diesmal von nellindreams.
Picknickdecke
verwegen
recherchieren.
Trude hatte eine karierte Picknickdecke ausgewählt, um mit ihrem Mann Helmut und ihren Freunden Siglinde und Paul schön am See zu campieren.
Sie hätte besser recherchiert, was sie sonst noch für Decken hat. Denn es passierte am See etwas, das sie eigentlich hätte voraussehen können müssen und … dürfen.
Sie kannte doch ihren Mann Helmut! Sie kannte seinen Tick.
Nun, es kam wie es kommen musste!
Helmut schaute Paul am See plötzlich an und meinte:
“Die Decke sieht doch tatsächlich aus wie ein Schachbrett. Im Auto habe ich “mein Werkzeug”. Soll ich es holen?”.
Paul, der alte Zocker, war sofort Feuer und Flamme.
Und während die Frauen spazieren gingen, spielten sie verwegen Gartenschach, kleines Holzbrett auf großer karierter Decke und die Schachuhr als lautmalerische Beigabe.
Recht spät kamen die Damen zurück, die beiden Männer waren immer noch am Spielen.
“Eine letzte Partie!”, meinte Helmut bittend.
Trude verneinte: “Ich fahre mit Siglinde nachhause. Spielt ihr nur ruhig weiter!”
Widerrede kam von den Männern nicht. Sie waren ja mittendrin, Helmut hatte sich über die 5. Partie etwas geärgert, die hatte er dumm verloren.
Das war jetzt wichtig!
Wichtiger als alles andere.
Zuhause wird es wohl Mores geben, dachte Helmut, klar, aber das war ihm egal, musste ihm jetzt egal sein.


Zwei Schachsüchtige, die jede Gelegenheit nutzen 🙂
Mein Enkel hat nun eine Schachapp und meint, er könne das Spiel jetzt schon *g*.
Er ist ein Traumtänzer.
Das Spiel kann man NIE!
So ist es nun mal.
Alphazero, die KI-Lösung, die es nur temporär gab, schlug ja alle Schachprogramme nach Belieben und diese den Menschen nach Belieben.
Ein 11jähriger Enkel hat vorher noch nie Schach gespielt. Ich bin gespannt, ob er dranbleibt.
Mit meiner Nichte spielte ich Schach übers Telefon, einige Male. Erstaunlich war das damals.
Ich lies sie einmal gewinnen. Da sagte sie zu ihrer Mutter” Der Onkel GHerhard kann nicht Schach spielen”. 😉
tja, so sind sie, die Kleinen 🙂
🙂
Das nenne ich echte Leidenschaft. :–)
Lieben Gruss ins Wochenende,
Brigitte
In der Tat!
Liebe Grüße Gerhard
Wenn die Trude ihren Helmut kennt, dann wird sie mit den Augen gerollt haben und gesagt/gedacht haben: Lass den Spinner doch machen, jedem Tierchen sein Pläsierchen! 😉
Wichtig finde ich, dass sie nicht alleine dumm herumsteht. Und ja, ich an ihrer Stelle hätte wirklich eine andere Decke eingepackt 😉
Sorry, ich bin spät, aber der Tag war viel länger als geplant 😦
Müde Abendgrüße und herzlichen Dank! 😀
Müde darf man sein, dieser Tage, ich bin es auch.
Diese Stories habe ich ja in echt mit leichter Abwandlung mehrfach erlebt.
Von daher vom Fach!
Schönen Restabend!
Fabelhafte Schachgeschichte, die viel mehr als eine Schachgeschichte ist! Ein Spiegel der menschlichen Beziehungen.
Dank dir Peter! Das ehrt mich.
Dafür braucht es Stirnlampen im Picknickkorb 🙂
Oder Helmut sagt: Lass uns zu mir gehen, Trude schläft bestimmt schon…
Ja, das könnte er hoffen – aber glaubst du an Wunder?
Habe selbst so etwas erlebt. Die Ehefrau des anderen brachte am Morgen überraschend Kaffee und Kuchen, denn wir spielten bis etwa 9:00.
Hoffentlich kannst Du solche Offenheit gutheissen?!
Eine nette Episode 🙂
Allerdings. Ich hatte mit einem Nudelholz gerechnet, dem war aber nicht so…
Vielleicht hatte sie das Nudelholz ja schon in der Hand und dann aber doch lieber ein neues Kuchenrezept ausprobiert? Wer würde unter solchen Umständen Kritik wagen …
Es geht immer um Revanche!
Ja, so ist es. Und wenn es sein muss bis zum Nächsten Morgen um 10.
Nicht nur Herren wollen manchmal nicht gern heim…
Was besprachen wohl die Damen beim Herumschlendern,oder gingen sie straffen Schrittes?
Denen war es offenbar sogar recht, sie hatten sicher einiges zu besprechen, wennauch. .na, die Herren, ob man das so einfach durchgehn lassen kann?!?!