…dachte sich diese kleine Langfühlerschrecke.
Ihr ergeht es wohl wie den Höhlenbewohnern in Platos Gleichnis: Sie erkennt nicht, daß sie nur auf einem Bambusblatt sitzt. 😉
Meines Wissens ist dieses Blatt zugehörig einer Pleioblastus shibuyanus ‘Tsubo’.


Ein wunderschönes Tierchen ist es auf jeden Fall!
Das sicher, Bruni! 😀
Great photo! I don’t think I have seen this insect before.
Yes, Jag, in german it is “langfühlerschrecke”, Ensifera.
I have to come to your pages again… 🙂
And now I see, of course I have seen this insect – but not in this way.
Ein sehr gelungenes Foto. Sieht aus wie arrangiert, obwohl die Natur es deinem Blick so offeriert hat.
Als Vielfotografierer fällt einem so etwas halt fast zwangsläufig in den Schoß. 🙂
Das ist ja ein Ding, dieses grüne Tierchen!
Seit ich hier lese, sehe ich auch bei mir im Garten viel genauer hin. Es gibt viel zu entdecken! Leider auch an Schnecken…
Ja, Sonja, viele Tierchen haben auch ihre Schattenseiten, ich zeige sie aber ungehindert ihrer Bedeutung für den Gärtner 🙂
Wie schön, dieses Foto, dieses Insekt!
Ich hatte noch nie das Vergnügen, einer Langfühlerschrecke zu begegnen. Auf diesem Hintergrund kommt sie besonders gut zur Geltung.
Lieben Gruss,
Brigitte
Sie ist sehr klein, deshalb bemerkt man sie kaum.
Schönen Tag Dir
Gerhard
Das Höhlengleichnis ist mir gut bekannt.
Was können wir wissen?! Was können wir, die wir ein Bild dieser Welt haben kraft (oder aus Schwäche) unseres Denkorgans, über Strukturen des Seins wissen?!
Das Tierchen sieht um sich herum nur diese Bahnen, das ist ein simples Analogon für das Höhlengleichnis.
Wenn es diese Bahnen nicht verlässt, ist die Welt aus Bahnen aufgebaut.
wie denn?Da bin ich auf deine Erklärung gespannt.
Das ist ja wieder mal ein Superfoto 🙂
Danke, Christian.
Der Vielfotografierende stösst relativ leicht auf solche Momente. Das Fotografieren im Garten beruhigt mich immer wieder 🙂
Das verstehe ich gut, für mich ist es auch was sehr Entspannendes, irgendeinen Mikrokosmos in einer Ecke des Gartens durchs Makroobjektiv zu beobachten. Ich löse wahrscheinlich nur zu selten aus, denn – welche Zahl hattest du neulich genannt? – mehr als 300 Fotos aus einer Serie möchte ich nicht sichten müssen; dafür reicht meine Geduld am Rechner nicht. Aber sich drauf verlassen, dass bei 20 Aufnahmen möglichst gleich mehrere Glückstreffer dabei sind, das kann man halt nicht 🙂
Bei 20 Aufnahmen kann man wohl nicht mit mehr als einem Glückstreffer rechnen.
Meine persönliche Methode ist das schnelle Schiessen mit der Sportsfunktion. Ist das Insekt länger da, dann versuche ich noch näher zu kommen bzw. auch einen anderen Winkel.
Da manche der Krümel auf Blättern winzigste Insekten sein können, löse ich recht schnell aus.
Bis dato macht mir die Mehrarbeit am Rechner wenig bis garnichts aus. Du wrst es ja von deinen handwerklichen Arbeiten her kennen, dass Zeit da kein Faktor sein sollte.
Klar, bei den diversen handwerklichen Projekten darf es sich gern auch mal über Wochen ziehen – was das an Zeit braucht, verbuche ich normalerweise als Entspannung. Das funktioniert für mich leider bei Bildbearbeitung derzeit nicht, weil sich die genauso anfühlt wie der Broterwerb, der bei mir halt zu >95% aus Bildschirmarbeit besteht. Entsprechend versuche ich da den Zeitaufwand so gering wie irgend möglich zu halten.
Das ist ein Argument!
Fabelhafte Aufnahme mit einer Prise Philosophie!
Danke, Peter!
Sehr elegant geringelte Fühler. Aber warum dreht sie dir das Hinterteil zu? Hast du sie geärgert?
Ich denke, sie war auf der Flucht, mein rieeeesssssiger Schatten 🙂
Die sind putzig 😀
Ja, wirklich 🙂
Das Foto ist wieder reizend, aber mit dem Höhlengleichnis hat es wohl weniger zu tun.
Doch, doch, Gerda 🙂