Hornissennest

Unlängst zeigte ich die Hornissenschwebfliege:

Die zwei Hinterleibsbänder sind ihr Kennzeichen.
Volucella zonaria ist ihr wissenschaftlicher Name.

Von der Grösse her erinnert es schon an eine Hornisse, ist aber vom Kopf her vollkommen anders gebaut. Es ist ja eine Fliege, die sich als Hornisse tarnt

Dem dagegen steht die echte Hornisse, die ich an einem alten Baum am 29.08.2020 beobachtet hatte. Dort hatte sie ihr Nest.

Einflug ins Nest
Vorsicht ist geboten
Diese hier ist noch ein paar Zentimeter entfernt.
Aber auch die muß durch den Engpass.
Manche landet erst mal am Rand
..und klettert rein, eine andere kommt ihr entgegen.
Klein und Insekt möchte man da nicht sein! Mächtige Kiefer hat sie.
Abflug
und die nächste steht auch schon bereit.

P.S.:

Weil es einige Bemerkungen zur Sicherheit gab.
Ich war ganze 3 Minuten dort und etwa 60 – 70 cm von der Eingangspforte weg. Meine Fotos sind alle ausgeschnitten.
Hier das ungeschnittene Erstfoto um 15:31:04 :

Nachmachen soll und muß das keiner 🙂

28 thoughts on “Hornissennest

  1. Wundervolle Fotos, Gerhard!
    Ich hatte bisher auch nie Angst, aber jetzt bin ich in wenigen Tagen hintereinander 1 x von einer Biene und 1 x von einer Wespe gestochen worden. Unglückliche Zufälle waren es.
    Aber nach dem zweiten Mal schwoll mein Arm so an, daß ich ein Antibiotikum einnehmen mußte .
    Und doch sind die Bilder das Risiko wert…

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    1. Meine Kamera erlaubt eine relative Distanz. Ich schneide danach – immer – aus.
      Wie weit ich von der Eintrittspforte weg war? Vielleicht 60 – 70 cm?!
      Zumal ich mich kaum bewegte.

      Dort war ich ganze 3 Minuten.
      Von 15:31:04 bis 15:34:36.

      Ich füge das Startfoto in tatsächlicher Grösse noch an.

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  2. Bei einem Hornissennest ist Vorsicht geboten. Bist du schon einmal von einer Hornisse gestochen worden? Der Schmerz und das Anschwellen der gestochenen Stelle sind die Folgen. Besonders schlimm, wenn du allergisch bist.

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  3. Tolle Bilder. Wenn man erstmal Zeit und Geduld erübrigt hat, ihr Verhalten kennenzulernen, kann man feststellen, wie geduldig sie mit einem harmlosen und ruhigen Beobachter sind, auch wenn bei mir trotz besserem Wissen eine instinktive Gänsehaut beim besonders nahen Brummen nicht ausbleibt.
    Wir hatten 2018 ein Nest in der alten Eiche im Garten, leider zu hoch oben und ungünstig verdeckt, also weitgehend unfotografiert.
    Weil Hornissen nie dasselbe Nest noch einmal nutzen, und ich daher kaum so schnell noch einmal damit rechnen kann, beglückwünsche ich dich zu dieser schönen Gelegenheit.

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    1. Neue gallische Feldwespen beziehen jedes Jahr unsere Keramikkugeln, die verhalten sich offenbar anders.
      Was mein Glück betrifft : Ich schaue halt immer aus nach meinen Lieblingen.

      Ich habe noch viel mehr gestern fotografiert, jetzt regnet es ja bei uns. Mal schauen, was ich noch bringe.

      Danke, Heide.

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