Keramikkugel schon bewohnt

Hier sieht man zwei Königinnen der gallischen Feldwespe rituell darum ringen, wer die Chefin in der Kugel ist und Nachwuchs haben darf.
Zunächst schien die linke etwas im Hintertreffen, dann aber bugsierte sie die rechte allmählich in Schief- und Hanglage.

Schliesslich verlor diese den Halt und flog erstmal davon.
Wenn sie verliert, muss sie auf eigenen Nachwuchs verzichten.

Aufnahme am 16.03.2020

37 thoughts on “Keramikkugel schon bewohnt

    1. Danke Ule!
      Eine Vorbotin hatte ich ja schon vor gut einer woche an der fliegentür entdeckt. Da war mir klar, dass die Keramik im Garten hier und dort bezogen sein müsste.
      Diese feldwespen zwicken höchstens, da kann ich sehr nahe ran.

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  1. Das sind ganz tolle und interessante Fotos. Kannst du den Platz einsehen, wo sie ihr Nest anlegen? Bei uns ist das ein Deckel, den ich hochklappen kann. Ich habe Fotos vom Baubeginn vom letzten Jahr, und da waren es mindestens drei Königinnen, die das Nest begonnen haben. Ich glaube ja nicht alles, was in der Wikipedia steht, aber es scheint zu stimmen, dass die das Nest oft gemeinsam anlegen. Auch Eier werden zunächst von allen gelegt, mit der Zeit setzt sich aber eine Königin durch, die anderen bleiben als Arbeiterinnen am Nest. Wie weit das stimmt, kann ich natürlich nicht sagen, weil alle Feldwespen für mich gleich aussehen, aber das sie am Anfang nicht allein sind, scheint zu stimmen.

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    1. Das ist auch alles mein Kenntnisstand.
      Vermutlich lässt sich aber noch weit mehr sagen.
      In die Keramikkugel kann ich nicht schauen, da die Löcher für die Eisenstange so 3cm im Durchmesser haben.
      Vor drei Tagen hatte ich mal die Keramikkugel angestupst, aber es kamen da noch keine Wespen raus. Auch das besagt wenig.

      Aber ich war erfreut. Zumal ich ja vor etwa 4 Tagen schon eine Vertreterin ausserhalb der Kugeln fotografieren konnte.

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        1. Was ich weiß, ist, dass mehrere Weibchen beim Nestbau tätig sind und auch Eier darin legen. Durch Kämpfe erweist sich eine von ihnen als wahre Königin. Und die darf ab da nur noch legen. Dennoch produzierte Eier der anderen werden gefressen.
          Ob auch Männchen kämpfen, weiß ich nicht. Sie sehen ja alle gleich aus.

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          1. Das ist mir zu hoch. Wer weiß, vielleicht ist das auch bei jeder Vogel – oder Insektenart anders. Meistens sind die Männchen bunt und kämpferisch, die Weibchen eher unscheinbar und zurückhaltend, in der Tierwelt.

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            1. Bei den Insekten ist das ein wenig anders als bei Vögeln.
              Aber ich gebe Ihnen recht: In der Regel sind in der Tierwelt die Männchen agressiver.

              Unter den Vorfahren des Menschen gab es auch Mischungen der friedliebenden Bonobos und der agressiven Schimpansen. Die Gene der Schimpansen haben sich sehr bald durchgesetzt, die der Bonobos sind aus dem Genpool fast verschwunden.
              Das weiß man heute.

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                1. Nein, von diesen Kreuzungen stammen wir nicht ab, auch nicht v ( on den vorher reinen Bonobos ( falls es der Name für diese ausgestorbene höhere Art sein sollte)( rein=im Sinne von unvermischter Art, kein Werturteil). Aber wir stammen eben vom Geiste ab, und der brauchte nun mal einen Körper, um als Mensch auf Erden leben zu Können.

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