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Adela reaumurella

Adela reaumurella gehört zur Familie der Langhornmotten.
Ich wollte doch mal näher schauen, wie sie aussieht.

Mit ihren ewig langen Antennen bestreicht sie den Raum.
Hier sieht man deutlicher, wie lange eine solche Antenne ist.
Blick ins Gelb.
Die üblichen Stacheln an den Beinen.
Mehr Gelb kann man sich nicht wünschen.

Das Tierchen auf Blüte ist sehr emsig, ist aber ein ungemein schlechter Flieger. Ein sehr unstetes langsames Rudern in der Luft, sodaß man glaubt, sie erreiche kaum ihr Ziel.
Wenn man da so zusieht, weiss man im Endeffekt nicht, was sich da so durch die Luft quält.
Zunächst dachte ich an Weichkäfer, die sind aber grösser und einigermassen o.k. beim Fliegen.

Selbst eine winzige Biene ist zuviel

Die Gras-Sternmiere hat solch dünne Stengel, dass selbst das Landen einer winzigen Wildbiene (vermutlich Maskenbiene) die Blüte um einiges nach unten reisst.

Die winzige Wildbiene nimmt auf der Blüte beherzt Platz, muss aber zunächst mit dem Fahrstuhl gehörig nach unten 😉

Die Blüte selbst hat etwa 7 mm Durchmesser.

Sehr, sehr filigran.

Räuber…Räuber!

Manche Insekten überfallen andere kleine Tiere, zu durchaus verschiedenen Zwecken.

Die Raubfliegen etwa ernähren sich über sie.

Am 3.07.2021 gelangen mir sehr unterchiedliche Fotos:

Gemeine Mordfliege, Choerades marginata, saugt gerade mit ihrem Rüssel eine winzige Fliege aus, der sie zuvor durch eben diesen Rüssel Gift gegeben hatte.
Viel Nahrung ist das nicht, im nächsten Bild hat sie sie schon fallen lassen.
Was sagen uns ihre Augen?

Eine wirklich deutlich kleinere räuberische Fliege hatte da an diesem Tag mehr Glück wie die gerade erwähnte Choerades marginata : Ihr Opfer war genauso gross wie sie:

Sie hatte eine Spinne erobert und ist gerade dabei, sie auszusaugen.

Auf einer anderen Aufnahme sieht man fast nichts mehr von diesem Akt, da alles von uns abgewendet passiert:

Von all diesen Dingen sah ich mit blossem Auge nichts. Erst auf dem Bildschirm zeigte sich, was geschehen war.


Man wundert sich nur etwas beim Fotografieren, wieso der Fluchtreflex bei den fotografierten Fliegen ausbleibt. Klar, diese räuberischen Fliegen wägen genau ab. Und gehen Risiko.