Von meinen ersten Aufnahmen 2011 mit dem damals gekauften Makro hier einige Kostproben:
Here are a few pics taken in 2011, when I bought my macro lens.



Von meinen ersten Aufnahmen 2011 mit dem damals gekauften Makro hier einige Kostproben:
Here are a few pics taken in 2011, when I bought my macro lens.




Letzte Woche war ich zum 46. Internationalen Filmwochenende in Würzburg.
Von den sieben Aufführungen, die ich sah, gefiel mir besonders eine Kurzfilmschau und davon ein 14-minütiger Film, dessen Handlung ich gerne etwas schildere.
“Little grey bubbles” von Charles Wahl.
Worum ging es?
Eine junge Frau unterhielt mit einem Mann über zwei Jahre eine Messenger-Beziehung. Nie miteinander telefoniert und auch nicht getroffen. Nur einander Kurznachrichten geschrieben.
Das Texting findet ein jähes Ende: Der Mann schrieb ihr, er hätte eine ganz wichtige Botschaft für sie. Und dann drei Punkte.
Sie findet heraus, daß er gestorben ist und fährt zu seiner Beerdigung.
Dort trifft sie auf die reale Familie und die realen Freunde, die sie wie eine unwirkliche Welt erlebt. Und diese realen Personen erleben sie auch wie eine Art Gespenst, etwas Ungreifbares und reichlich Obskures.
Sie bringt in diese reale Welt Zweifel ein, bringt Sand ins Getriebe: Der Bruder des Toten fragt sich etwa, wieso er mit dem Toten höchstens zweimal im Jahr kurz Kontakt hatte und diese unbekannte Frau dagegen täglich. Die Ehefrau fragt sich, was diese junge Frau von ihr weiß. Manche scheinen auch die ganze Geschichte nicht glauben zu können. Zu verrückt klingt das Ganze, so kennen sie den Toten ja auch nicht. Das alles ist auch völlig fern ihrer realen Welt. Und wie sollen sie sich einer Frau gegenüber verhalten, die der Tote nie getroffen hat?! Einer Fremden gegenüber?
Pflanzenreste auf einem Blatt? Auf den 1. Blick schon.

Nein, es scheint eine Larve zu sein, die auf ihrem stacheligen Rücken diverse Pflanzenreste beherbergt. Sie bewegt sich kaum, sodaß man nicht von einem Tierchen ausgeht.
Es sieht einfach wie ein Fleck auf einem Blatt aus.
Im Netz fand ich dazu nichts. Heide (Puzzleblume) identifizierte es als Florfliegenlarve oder Blattlauslöwe.
Dieses nur etwa 3-4 mm große Tier pickt wohl diese Reste auf, um sich für Feinde unkenntlich zu machen. Oder es schleppt all diese Schätze zu einem Ort, wo es Dinge mit ihnen aufbaut.
Hier noch eine weitere, etwas unscharfe Aufnahme:


In einem Hotel in Fuerteventura standen der Geschäftsführer und sein Vize E. oft an der Eingangstür zum Restaurant, wenn dieses abends eröffnete.
So wie ich beschaffen bin, sprach ich den freundlichen Vize ab und an an.
Einmal, als E. allein an einem kleinen Tisch im Restaurant saß, ging ich hin und sprach ihn mit “Du” an. Das erregte das Missfallen meiner Frau.
“Du kannst ihn doch nicht mit “Du” ansprechen!!”
Hatte ich tatsächlich was falsch gemacht? Ich war doch sehr verunsichert. Ging nochmals zu E. hin und fragte ihn, ob ihn mein “Du” geärgert hätte.
“Sagen Sie immer Du zu mir, alle Zeit!” sagte er mir auf gutem Deutsch.
Nein, es war so, daß er meine Zugewandheit schätzte, daß ihn meine ungezwungene Art gefiel. All meine Gespräche mit ihm verliefen eh auf einem sehr achtsamen und respektvollem Niveau.