
Dank Christiane geht die Erfolgsstory der Etüden weiter.
Die Wortspende stammt diesmal von Mutiger leben.
Folgende Worte sind in einem maximal 300 Worte umfassenden Text zu verwenden:
Schmutzfink
fabelhaft
mopsen
*
Der Gerd ist ein Schmutzfink und zudem ein Schmarotzer. Leiht Bücher aus und gibt sie nicht zurück. Mopst auch Obst vom Grundstück des Nachbarn, ich habs gesehen! Gut, daß ist leidlich, nicht der Rede wert. Das sollte mich wahrlich nicht aufregen, wahrlich nicht!
Aber wieso die fabelhafte Helga auf ihn hereinfiel, ist mir nicht verständlich!
So eine Frau könnte jeden haben, j-e-d-e-n, so anziehend ist sie, ein reines Juwel! Sie hat eine Aura, der man sich nicht entziehen kann, sehr wahrscheinlich kann auch manche Frau da schwach werden. Genialisch vereint sie all das denkbar Attraktive, man fragt sich, wie das sein kann? Ich begreife manchmal nicht, wie die Gaben der Natur so verschieden verteilt sein können.
Manchmal gehe ich ihr auch aus dem Weg, es ist einfach zuviel. Andererseits liebe ich die Anregung und das Aufblitzen in meinem Gehirn im Millisekundenbereich. Ich antizipiere manche Bewegung, manchen Blick von ihr, eine Kaskade an Bildern setzt ein. Wie ein Rausch.
Nun, Gerd hat sie also „gewonnen“ oder eher sie ihn, verwundern kann mich eh garnichts mehr.
Ich dagegen lebe mein Leben so für mich. Freue mich über meine Träume und Phantasien, die mir manchmal wie Kino erscheinen. Sie erscheinen mir manchmal wie ein sanftes Weben wunderbarer Düfte und Bilder. Ein Reichtum, der mir einfach so geschenkt wurde.
Und so gehen die Tage meist beschwingt und zufrieden vonstatten.
Mal schaun, was Morgen anfällt.
235 Worte






