Tagesgedanken XIX

Ich verweile in einem Biergarten.
Weil ich ihr im Wege stand, sagt ein weiblicher Gast zu mir: “Da wei da wei”.
Diese Geste erinnerte mich an einen Schauspieler, der eine aufdringliche Bewunderin einst mit ähnlichen Worten verscheucht haben soll.

Und so kam ich alsbald mit meiner Frau auf die alte Schauspielergarde zu sprechen.

Ich fing von alten Filmen zu schwärmen an, meist von Literaturverfilmungen. Mir schien, daß so manche Schauspieler von einst “Kawentsmänner” waren, Größen also, die man heutzutage nicht so leicht findet.

Aber vielleicht liege ich da falsch. Ich schaue mir ja nur noch sehr selten aktuelle Filme an. Vor mehr als 30 Jahren aber sog ich Filme mit besonderen darstellerischen Leistungen regelrecht auf.
Diese Zeiten der Schauspielbegeisterung sind für mich offenbar vorbei. Aber vielleicht kommen sie doch noch mal wieder?!

Ein Abend unter Gleichgesinnten

Mit ein paar Freunden verbrachten ich zwei Stunden mit Zeichnen.

Etwa 10 Minuten wurden pro Zeichnung angesetzt.

Mein Gefühl bei den insgesamt 8 Zeichnungen war, daß ich technisch nicht gut war.
Das bewahrheitete sich aber zuhause bei Durchsicht der Zeichnungen nicht.
Die etwa 6 oder 7 Wochen ohne Akt hatten mir also nicht geschadet.
*

Eines meiner Lieblingsfotos

Der Kopf eines Taubenschwänzchens beim Saugen von Nektar .
(Von meinem Bildschirm abfotografiert).

Der Fusel auf einer seiner Antennen berührt ihn nicht weiters.

Dieses Tierchen ist zur Zeit öfters im Garten. Es kennt mich schon, denn meistens flüchtet es bei meinem Erscheinen oder kommt erst garnicht zu seinen Lieblingsblüten, wenn es mich da stehen sieht. Ungeheuer schnell ist es dann weg.

Dennoch gelangen einige Fotos, aber darum ging es mir jetzt nicht. Mich beeindruckt einfach die Intelligenz dieser Tiere. Es verzichtet und setzt diesen seinen Entschluss postwendend um.