Heute Morgen ging ich an einer kleinen Bibliothek vorbei, in der ich einige meiner “jüngst” gelesenen Bücher, meist Sachbücher, abzustellen pflege. Ich habe mindestens drei solcher Orte.
Nun das: Die Titel dort sagten mir z. Teil nichts. Aber ich hatte sie doch die letzten wohl 5 – 7 Jahre (?!) in der Hand gehabt!
Entweder ging das meiste des Inhalts davon den Bach runter oder die Buchrücken haben keine rechte Verbindung zum Inhalt!
Seltsam das.
Jedenfalls bekommt so mein Vorsatz (nein: Absicht), 2022 mehr zu lesen als 2021, einen kleinen Riss.
Ach… ich lasse mich nicht beirren!! Gelesen wird, gelesen! Jetzt erst recht! Das kommt mir nicht in die Tüte, dass ich diese Absicht fahren lasse! Nein, das geht nicht. Gelesen wird, gelesen!!
Am ersten Weihnachtsabend spät gönnten wir uns ein Konzert von Dorantes und Garcia Fons, das 2016 in San Javier stattfand.
Im Verlauf des Konzerts werden sie von dem Schlagzeuger und Perkussionisten Javier Ruibal sowie Esperanza Fernández, einer der führenden Stimmen des heutigen Flamenco, begleitet .
Im Zuge des Konzerts zeichnete ich auch ein wenig:
Dorantes und Garcia Fons erlebte ich live im Hafensommer Würzburg 2019. Das famose Konzert auf Youtube brachte ein wenig Erinnerung zurück.
Jeder Kopf ein anderes Sehen. Schnelle Kritzelei an einem Abend des Jahrs 2021.
Das bringt mich zu einer Geschichte, die ich heute las:
Der Sprung in der Schüssel
Eine alte chinesische Frau trug täglich mit zwei grossen Schüsseln, die von den Enden ihrer Schulterstange hingen, Wasser nachhause. Eine der Keramikschüsseln hatte einen Sprung, während die andere makellos war. Die alte Frau brachte immer nur eine und eine halbe Schüssel Wasser mit nach Hause. Die arme Schüssel mit dem Sprung schämte sich wegen ihres Makels und war betrübt, dass sie nur die Hälfte dessen verrichten konnte, wofür sie gemacht worden war. Einmal sprach die Schüssel zu der alten Frau: „Ich schäme mich so, wegen meines Sprungs, aus dem den ganzen Weg bis zu deinem Haus immer Wasser läuft.“ Die alte Frau sprach beruhigend: „Ist dir aufgefallen, dass auf deiner Seite des Weges Blumen blühen, aber auf der anderen Seite kaum?“ „Ich habe auf deiner Seite des Pfades Blumensamen gesät, weil ich mir deines Fehlers bewusst war. Nun giesst du sie jeden Tag, wenn wir nach Hause laufen. Mit diesen wunderschönen Blumen kann ich den Tisch schmücken. Wenn du nicht genauso wärst, wie du bist, würde diese Schönheit nicht existieren und unser Haus beehren.“
Nach einem unbekannten Autor, von mir etwas gekürzt.