Category: Persönliches

111 Worte

Ich versuche mich an einer neuen kleinen Form:
111 Worte über eine Begebenheit, ein Erlebnis zu schreiben.

Dies was ich heute Morgen schrieb:

Gestern war wieder mal „Bewegung“ dran. Ich wollte mich klar und am Stück auf einen grösseren Spaziergang begeben. Mein Weg führte mich den Berg hinauf. An einer Stelle, an der ich sonst wieder umkehre, beschloss ich, einen anderen Weg einzuschlagen. Ich ging weiter, suchte ein Teilstück meiner vor 33 Jahren praktizierten Joggingstrecke auf. Der Weg war nach einer gewohnten Abzweigung verwachsen und nicht mehr passierbar. Ich lies die Abzweigung hinter mir und ging auf bisher unbekannten Pfaden weiter. Über einen allmählichen Abstieg kam ich dann zu einer Bahnlinie, an der ein Fahrradweg wieder zurück nachhause führte. Die schmerzfreie Bewegung, das Schwingen des Körpers, sein gleichmäßiges Durcharbeiten, tat auf besondere Weise sehr gut.

Inkompatible Interessen?! (2)

Unlängst hatte ich den Mathematiker Fomenko vorgestellt, der gleichzeitig auch bildender Künstler ist.

Es reizt mich, noch weitere Künstler vorzustellen, die recht unterschiedliche Interessen in sich vereinigen.

Tim Krabbé ist ein niederländischer Autor, dessen Buch “Das goldene Ei” von Hollywood verfilmt worden ist: ” The Vanishing” , Regie: George Sluizer.
Von seinen wenigen auf Deutsch erschienenen Büchern gefällt mir besonders “Kathy’s Tochter”.

Kathy(2)

Bekannt wurde mir Tim Krabbé aber zunächst durch seine famose Schachseite Chess Curiosities, auf der er über viele Jahre Unglaubliches und Fantastisches auf und neben dem  Schachbrett zusammengetragen hat.
Diese Seite ist für mich ein wahres Juwel und gar nicht zu unterschätzen!

Im Moment pflegt er diese Schach-Seite nicht mehr weiter, weil er sich neben der Schriftstellerei wieder sehr stark seiner alten Leidenschaft, dem Cycling, widmen will. Darüber hatte er auch eines seiner ersten bekannten Bücher geschrieben: “Das Rennen”.

 

Tit for tat

Bei Schimpansen ist bekannt, daß soziales Verhalten belohnt wird – und unsoziales Verhalten entsprechend “negativ honoriert” wird, d.h. man merkt sich das eigennützige Verhalten des Artgenossen und ist nicht mehr so ohne weiteres bereit, zu geben.

Ein Scinexx-Artikel zeigt das nochmal schön auf.

Faszinosum Lesen

Scinexx, mein Lieblingsportal, was Nachrichten aus der biologischen Forschung anbelangt, hat einen neuen Artikel zu Forschungen über das Lesenlernen.

Lesen krempelt unser Gehirn um

Das Lesenlernen strukturiert nicht nur die Hirnrinde, sondern auch evolutionär sehr alte Hirnareale um, Areale, die wir mit den Reptilien teilen.
Die Rede ist vom Thalamus und dem Hirnstamm.

Ein gutes, umfassendes, aber recht anspruchsvolles Buch zum Thema ist das Buch “Lesen” von Stanilas Dehaene.

Ich hatte es vor knapp 2 Jahren im Urlaub gelesen – es lohnt sich sicherlich für mich, es nochmal herauszuholen 🙂