Category: Persönliches

Two tons of clay

2Tonnen

Yesterday we received a delivery of 2 tons of clay.
These 2 tons we managed in 2 days from the pitch down the stairs in the studio, where there is a separate small space for storing the clay.
It was an exhausting job. With a simple wheelbarrow I managed about 7 units a 10 kg each down the stairs.
Now I’m glad that everything is stowed away.

 

Vereine

Wie geht es unseren Vereinen?
Hier, auf dem “Lande”, spielen Vereine noch eine tragende Rolle. Scheint es! Dennoch erodieren diese offenbar nach und nach!

Anfang Juli wurde anlässlich eines 70-jährigen Bestehens eines Nachbar-Schachvereins wieder mal das Thema “Vereinssterben” diskutiert. Ohne Ergebnis freilich.
Ich bin demonstrativ vor knapp 2 Jahren wieder in einen Schachverein eingetreten!

Was genau ist der Grund dieses schon lange bestehenden Trends, daß Vereine Schwierigkeiten haben, gut weiter zu existieren?

Ein weiteres Beispiel aus einem Nachbarfeld vielleicht: Meine Frau war Mitglied in einem freien Steinmetz-Zirkel von vielleicht 16 – 20 Leuten, alle mindestens mittleren Alters.
Ich kann mich gut  erinnern, wie der Patron dieser Vereinigung vor Jahren in einer Mail schrieb, daß er fürchte, daß die Gruppe nicht mehr ernsthaft an ihren Zielen arbeite. Jetzt, etwa 6 Jahre später, existiert diese wunderbare Truppe offenbar nicht mehr !!

Man kann durchaus Vereine nicht mehr zeitgemäss finden, doch sollte zumindest etwas anderes an ihre Stelle treten.

 

Kurzanekdote

Vor einigen Jahren, es mögen 10 sein, war ich mit 4 Freunden in einer fremden Stadt. Wir gingen zum Bahnhof und da noch Zeit bis zum Zug war, wollte ich noch schnell in einer Bahnhofsbuchhandlung nach etwas Interessantem Ausschau halten.
Ich fragte mich laut, wo denn hier eine “Bücherei” sei.
Eine Frau, die an uns vorbei nach draussen lief, hörte das und wollte behilflich sein. Sie verwies auf ein Gebäude unweit des Bahnhofs.
Ich merkte, daß ich mich in der Wortwahl vertan hatte und sagte ihr, daß ich stattdessen eine Buchhandlung im Bahnhof suche. Die anderen beobachteten die Szene.
“Ich Idiot, was mische ich mich da ein!”, meinte sie! Ihr wurde gewahr, daß sie auf unsere lebhafte, junge Art reagiert hatte und sich offenbar angezogen fühlte. Sie war ein paar Jahre älter als das Gros der “Jungs”, vielleicht Mitte 50, nicht unttraktiv und groß. Jetzt fühlte sie offenbar Scham!
Ich merkte das sofort, wandte mich an sie und bedankte mich für ihre sehr lebendige Art!
“Nein, das war genau richtig! Danke!”. Ich wollte, daß sie so bleibt und  keine falschen Lehren zieht. Das machte ich ihr kurz deutlich.
Sie wirkte sehr verdutzt und nachdenklich. Wir gingen unseres Wegs. Ich denke, daß meine Intervention vielleicht dafür gesorgt hat, daß sie weiter so unbeschwert und jugendlich auf Situationen wie diese reagieren wird. Ich wünschte es ihr.