Ende November scheint jetzt wieder die Sonne ab und an, aber es ist für die Kleinen unter uns meist zu kalt:
Diese Mistbiene hat sich gestern in eine Blatthülle begeben. Da ist sie wenigstens etwas geschützt.
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Die Tage zuvor fotografierte ich in all der Nässe einen Zapfen, der von Pilz befallen war.
Dies erinnerte mich an eine TV-Sendung dieser Tage über invasive Pilze. Man kann durchaus im Einzelfall daran erkranken, wenn Sporen eines bestimmten Pilzes auf Wunden und in Atemwege gelangen. Das Entscheidende dabei ist, und das ist bemerkenswert, daß durch Düngung von Feldern Antibiotika nicht greifen, weil es sich um in etwa den gleichen Wirkstoff handelt. D.h. es kommen so resistente Pilze in den Umlauf. Also immer neue Aufgaben für die Menschheit. *
Dieser Tage merkte eine Hobbykeramikern an, daß ihre Objekte von kaum einem gewürdigt werden. “Das ist ganz normal”, sagte ich. Ihre Objekte sind sozusagen aufgeladen durch persönlichen Bezug, durch ihre Idee. Für andere ist das nicht spürbar, dazu müssten sie sich erstmal einlassen. Wenn ein Objekt ästhetisch ist und nicht allzu gefällig, findet es wohl mehr Zuspruch. Ich selbst habe auch erlebt, daß Freunde, wenn sie meine Objekte sehen, meist nichts dazu empfinden, darauf auch nicht Bezug nehmen. Für mich ist das o.k. Auch wenn es etwas schmerzt. Primär mache ich ja meine Objekte für mich. Dabei entstehen manchmal merkwürdige Dinge – an denen wenig Ästhetisches ist. Solange ich Spaß an plastischem Formen habe, mache ich so weiter.