Category: Musik

Susumu Yokata – Laputa

laputa

Erst vor kurzem bin ich auf den japanischen Elektronik-Produzenten Susumu Yokata aufmerksam geworden.
Seinen Longplayer von 2002, “The boy and the tree”, fand ich vorzüglich. Sehr eingängig, kraftvoll, intelligent.
Auf der Suche nach weiterem Material erfuhr ich mit einiger Pein, daß der sehr umtriebige Künstler leider 2015 verstorben ist. Er wurde nur 54 Jahre alt.

Auf discogs kann man den Umfang seines Outputs einsehen.

https://www.discogs.com/de/artist/368-Susumu-Yokota

Sein Album von 2003, Laputa, habe ich mir nun ebenfalls zugelegt.
Es strotzt nur so von Einfällen. Es vermeidet die Gattung “Noise”, mit der ich so manchmal  garnichts anfangen kann, sondern verbleibt in weitgehend harmonischen Spären.
Ein Fest für die Ohren, ohne beliebig zu sein.

Auf Youtube gibt es reichlich Material zu seinen Arbeiten.

Zeitgenössisches Ambient

Ab und an hatte ich mal ein Album bei Bandcamp anstelle der Portale wie Itunes, Amazon oder Beatport ect. gekauft. Einfach deswegen, weil der entsprechende Künstler offenbar gezielt auf Bandcamp veröffentlicht hatte.

Ich habe jetzt durch Zufall festgestellt, daß Bandcamp mittlerweile ordentliche Zuwachsraten erzielt hat. Im Zuge dieser Entwicklung veröffentlichen sie jetzt täglich mehrere schön ausgearbeitete Artikel, etwa über das zeitgenössische Ambient , sozusagen die dritte Welle dieses Musikstils, bei dem einem der Name Brian Eno einfällt.

Die Ambient-Zusammenstellung habe ich mal durchgeforstet und war wirklich sehr angetan.

Elaenia

Elaenia

Das 2015er Album von Sam Shepard alias “Floating Points”, Elaenia, gefällt mir nachwievor gut, obwohl sich neue CDs bei mir nahtlos die Türklinke reichen.

Es ist ein gediegenes, aber beileibe nicht langweiliges Album, ein Mixture aus Jazz, Electronica,Klassik und Ambient. Als Anspieltip befindet sich auf der Soundcloud-Seite des Künstlers Stück 2 des Albums: Silhouettes (I, II & III)

https://soundcloud.com/floatingpoints/silhouettes-i-ii-iii

Nicht unerwähnt, aber für Musikpuristen zweitrangig, soll die ansprechende Grafik bleiben und zudem der Alias des Künstlers, der mich so nett an die Zeit meiner Mathematikbegeisterung rückverbindet.(Sagt man das so? 🙂 )