Category: Makrofotografie

Januargeschehen auf dem Efeu

Auch im Januar konnte man, trotz Kälte, einzelne Insekten sichten.

Hier das, was ich vom 20.1. bis 31. 1. 2024 auf dem Efeu des Nachbarn, bei Sonnenschein, fand:

Die Hainschwebfliege:

Die Trauermücke

Die Bohrfliege, ungewöhnlich, so früh.

Die Echte Mücke, häufig

Die winzige Halmfliege, auch ungewöhnlich

Und ein Spinnchen, das eine Trauermücke gefangen hatte. Der Kreislauf ist im Gange.

Mein Interesse an dieser besonderen Welt der Insekten ist nach wie vor hoch. Ich teile das Interesse mit wenig Menschen, das ist mir schon bewusst.

Allseits beliebte Wolfsmilch

Im Juni stellte ich einige der Gäste auf der Wolfsmilch in unserem Garten vor, u.a.

Die schwarzfüssige Schmalbauchwespe :

Die Rosenbürstenhornwespe

Wie ich mittlerweile bemerkte, sind auch andere Wolfsmilcharten der Renner:

Etwa die kanarische Wolfsmilch, ein Kaktus.

Die folgenden Fotos nahm ich mit dem Handy auf, nicht mit dem Makro.

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WAS genau ist so interessant an der Wolfsmilch, in all ihren Variationen, für die Insekten?

Befragen kann man die Insekten kaum. Offenbar muß es ihnen dort besonders schmecken. Und offenbar erzeugt die Wolfsmilch einen Nektarsaft, der “durch die Bank”, also bei all den Wolfsmilcharten einen gewissen Charakter hat. Den sie vielleicht seit Jahrmillionen hegen, wer weiß.


Euphorbia cooperi, ein weiteres Wolfsmilchgewächs auf den Kanaren:

Flügelwesen

2018 fotografierte ich zum ersten Male ausgiebig Insekten.

Als “Flügelwesen” umschrieb ich da eine Motte, die ich auf dem Rainfarn fand.

Ihr Name ist ” Rainfarn-Federmotte”. Wie passend!

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Der Rainfarn war sowieso die erste Pflanze, die ich regelmässig observierte. Auf ihm fand ich meist diverse Kleinfalter, Wanzen, Wildbienen ect. Aber meist nur an einer bestimmter Stelle. Andere Rainfarnansammlungen waren kaum besucht.

Zerzaust

Diese Aufnahme stammt von 2018.
Ich war nämlich daran, die Aufnahmen dieses Jahr etwas durchzuforsten.

Der abgebildete Schmetterling konnte offenbar noch fliegen. Wie der Schmetterlingsexperte Dr. Hock hier in Würzburg meinte, kann ein Schmetterling auch mit fast nichts an Flügeln noch unterwegs sein.

Wie solch ein Schmetterling das bewerkstelligt, steht auf einem anderen Papier. Offenbar lernt solch ein Tierchen, mit den Resten seiner Flügel umzugehen.
Das also leistet sein Hirnchen: Lernvorgänge. Es spürt seine aktuellen Flugleistungen und passt sich daran an.