
Die Rhombenwanze kann Mathematik 😉Zumindest hat sie die Form einer Raute.
Die Knibbeläuglein von Wanzen gefallen mir auch immer. Dieses Foto machte ich am 9. April. Seitdem ruht meine Kamera.
Category: Makrofotografie

Die Rhombenwanze kann Mathematik 😉Zumindest hat sie die Form einer Raute.
Die Knibbeläuglein von Wanzen gefallen mir auch immer. Dieses Foto machte ich am 9. April. Seitdem ruht meine Kamera.
Dieses unscheinbare Flieglein mit den großen Augen, auch Augenfliege genannt, fotografierte ich auf Gänseblümchen an zwei unterschiedlichen Tagen

Im Netz fand ich zu diesem Winzling immer “Raupenfliege”, wohl auch wegen des recht behaarten Hinterleibs.
In “Insektenbox” findet man unter den vielleicht 20 Arten von Raupenfliegen kein ähnliches Insekt.

Heute endlich fand ich, daß es sich um eine Musca autumnalis, eine Herbstfliege (auch Stallfliege, Augenfliege genannt) handelt.
Männchen und Weibchen ernähren sich sehr unterschiedlich:
Männchen wie hier von Nektar.
Weibchen von eher ungewöhnlichen Dingen…
Von Nasensekret, Speichel und Tränen der Wirte wie Rind oder Weidevieh, wobei sie diese Sekrete in erster Linie als Proteinquelle nutzen. Mit Hilfe mikroskopisch kleiner Zähnchen, die sich auf dem Saugrüssel befinden, verletzen Stallfliegen ihre Wirtstiere im Augenbereich um den Tränenfluss anzuregen. Zusätzlich nehmen sie opportunistisch an Wunden ihrer Wirtstiere Blut auf.
Quelle
Hier also hatte ich nur mit Männchen zu tun, auch erkennbar an den sehr zusammengerückten Augen.
Am Ostermontag konnte ich mich 10 Minuten diesem Tierchen widmen.

Zielwasser

Maß genommen an der Traubenhyazinthe

Wieso dieses Tierchen hier so ungewöhnlich hell hell erscheint? Von der Sonnenbestrahlung allein kann es kaum sein!
Ich machte zig solcher merkwürdigen Aufnahmen:

Gleissendes Weiß!
Übrigens schlägt das Tierchen beständig mit seinen Flügeln – damit positioniert es sich millimetergenau. Seine Beinchen sind m.E. bestenfalls Hilfen – es braucht sie im Grunde nicht: Ich fotografierte eine Blütentankung schier aus der Luft., ohne Nutzung der Beine.
Und wie schläft das Tier?

Kopfüber!
Ein Maifoto vergangener Jahre, an einem späten Nachmittag.
Meine Keramikkugeln im Garten sind zum Teil schon wieder mit gallischen Feldwespen bewohnt.

Die Kugeln sind auf Moniereisen “aufgefädelt”.
