Category: Makrofotografie

Wolfsmilchgäste, dritter Teil

Manchmal genügt es, sich im Garten vor kleinen Wolfsmilchblüten zu stellen und … abzuwarten.

3. Die Goldwespe

Long time no see. Aber hier war sie mal wieder zugegen, ein Prachtstück!

Zunächst bemerkte ich gar nicht, was ich vor mir hatte.

Ich dachte zunächst an eine seltsame Wildbiene. Es funkelte noch nichts.

Dann aber war es mir klar, eine Goldwespe. Sehr oft habe ich das Vergnügen nicht, solch ein Tierchen zu fotografieren. Es ist nicht sehr groß, so groß wie die Maskenbienen, die ich kürzlich anführte.

Auch hier gab es kein langes Verweilen!

Für sie bestimmt schon, für uns Menschen sind 20 Sekunden genau 20 Sekunden, für das Tierchen ausreichend Zeit, vielleicht subjektiv Minuten.

Es ist auch anzunehmen, daß sie dann doch meine Gegenwart störte. Weg war sie dann.

Aber ein Highlight war es allemal.

Wolfsmilchgäste, zweiter Teil

Manchmal genügt es, sich im Garten vor kleinen Wolfsmilchblüten zu stellen und … abzuwarten.

2. Der Stahlblaue Grillenjäger

Keine Ahnung, woher es seinen Namen hat.

Oben gefällt mir das Mitaufnehmen des Teppichkäfers. So ein Beindorn könnte ihn schon verletzten. Aber darum schert sich der Käfer nicht.

Das Tierchen ist ungemein flink. In a hurry grast es alles an Nektar ab.

Das Hinterteil ist wie bei allen Langstilgrapwespen gut gesichert.

Manchmal möchte man direkt beobachten können, wie es die minimale Dosis an Nektar aufnimmt.

Das Behaartsein des Körpers merkt man an diesem und auch dem vorhergehenden Foto gut. Sogar die überaus glatt wirkenden Facettenaugen bergen Haare, wie ich weiß.

Das Tier hält sich wahrlich nicht lange auf. Wenn man nicht blitzschnell seine Fotos macht, ist es schon weg.

Wolfsmilchgäste

Manchmal genügt es, sich im Garten vor kleinen Wolfsmilchblüten zu stellen und … abzuwarten.

Da ich für meine Geduld bei Insektenaufnahmen bekannt bin, ist das für mich eine leichte Übung.

In einer kleinen Folge will ich die Gäste vorstellen, die in einer einzigen solchen Sitzung vorbeikamen.

  1. Die schwarzfüssige Schmalbauchwespe:

So lang wie schmal!

Sie hatte offenbar keine Angst, vielleicht war ich aber auch sehr vorsichtig.

Ihren Hals kann sie auch gehörig strecken – wie man sieht..

Dieses ansprechende Tierchen hatte eine Einzeldarstellung verdient, meint ihr nicht auch?!