Ein Zehnpunkt-Marienkäfer ( Adalia decempunctata) soll das sein.
Der zeichnet sich dadurch aus, daß er ab und an mal die Flecken völlig vergisst. Dieser hier aber hat sogar Linien entwickelt, also Flecken wohl zusammengezogen.
So nach dem Motto: Da mach ich mir ein Schlitz ins Kleid…und find’ es wunderbar! Das wiederum wird Ingrid Steeger zugeschrieben.
Egal wie, egal was: Der Käfer fand mein Gefallen und wurde so, wie er nun mal ist, fotografisch gebannt.
In den letzten Tagen fiel mir wie jedes Jahr wieder eine Rhododendronzikade auf.
Diese Zikade ist sehr wachsam und lässt sich nur fotografieren, wenn “sie eigens angereist ist”. Denn sie wollte ja sich genau dort hinsetzen, wo ich gerade stehe.
Da sitzt sie nun, sucht sich aber bald ein Plätzchen, wo sie noch weniger zu erkennen ist. Diese Zikaden erreichen eine Körperlänge von acht bis neun Millimetern.
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Auf dem Weg zu einem Versteck…
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Dort verwechselt ein Räuber sie sicher mit dem Trieb der Pflanze. Ich hätte sie dort auch nicht entdeckt..
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Sehr bald aber wechselt sie nochmal den Platz am Trieb. Dort ist sie dann selbst von mir kaum mehr zu sehen.
Man sieht ganz schwach die fadenartige Geisel am Köpfchen der Zikade. Mit dieser winzigen Struktur kann sie wohl mehrfache Sinnesreize empfangen. Man sieht also, sie wird durch ihre Sinnesorgane bestens unterhalten! 2022 wurde bekannt, daß manche Zikaden sogar am Hinterleib Sinnenorgane haben. Man lernt da also nie aus.