Category: Makrofotografie

Tu was Gutes!

Mein Weg führt mich oft an einer Regentonne auf einem Grundstück vorbei.

Dort finde ich des öfteren kleine Insekten, die sich nicht mehr befreien können. Sie rudern wie wild, aber alles vergebens.

Einige befreite ich mit einem Spreisel, den ich unter sie schob:

Diese musste sich erst wieder einigermassen sortieren.

Dieses Flieglein hier bedankte sich, indem es auf meinen Fingernagel lief.

Ich nehme an, daß diese Insekten nicht wissen, daß der Auftrieb aufgrund ihres geringen Gewichts so gut wie nicht vorhanden ist, sodaß sie im Wasser stecken bleiben. Aber selbst Hornissen schaffen das nicht.

Und Münchhausens Trick, sich am eigenen Schopf aus dem Wasser zu ziehen, kennen sie auch nicht.

Japanische Ahornzirpe

Auch dieses Insekt ist neu für mich.

In 2023 habe ich mittlerweile an die 100 Insekten neu kennengelernt.
Daraus abzuleiten, daß es den Insekten gut gehe, ist allerdings falsch.
Vor zwei Wochen lernte ich eine Studie  eines Forscherteams um Professor Jörg Müller kennen, die sogenannte Wetteranomalien mit in die ältere Krefelder Studie über Insektenschwund eingerechnet hat. So etwa den kalten Mai 2023.

Erzwespe auf Abwegen

Ein 1 – 2 mm großes Ding, zu den Erzwespen gehörend, hat Interesse an zusammengeschnurten Spinnweben.

Was es dort suchte, verriet sie nicht. Vielleicht kleinstes organisches Material? Wir wissen es nicht.

Schnell verlies sie aber auch das Terrain. Und studierte die Grenzen des Blattes

Auf dem Rand kann man schön entlang krabbeln. Aber bis sie den Stil erreicht, dauert es noch eine Weile…

Das Dingchen bemerkt man im übrigen kaum auf dem Blatt. Nur durch die Veränderung des Gesamteindrucks des Blatts…wieso sollte ein Fleckchen /Pünktchen auch wandern?!