Category: Makrofotografie

Der Herbst und die Rhododendronzikade

In den letzten Tagen fiel mir wie jedes Jahr wieder eine Rhododendronzikade auf.

Diese Zikade ist sehr wachsam und lässt sich nur fotografieren, wenn “sie eigens angereist ist”. Denn sie wollte ja sich genau dort hinsetzen, wo ich gerade stehe.

Da sitzt sie nun, sucht sich aber bald ein Plätzchen, wo sie noch weniger zu erkennen ist.
Diese Zikaden erreichen eine Körperlänge von acht bis neun Millimetern.

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Auf dem Weg zu einem Versteck…

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Dort verwechselt ein Räuber sie sicher mit dem Trieb der Pflanze. Ich hätte sie dort auch nicht entdeckt..

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Sehr bald aber wechselt sie nochmal den Platz am Trieb. Dort ist sie dann selbst von mir kaum mehr zu sehen.

Man sieht ganz schwach die fadenartige Geisel am Köpfchen der Zikade. Mit dieser winzigen Struktur kann sie wohl mehrfache Sinnesreize empfangen. Man sieht also, sie wird durch ihre Sinnesorgane bestens unterhalten!
2022 wurde bekannt, daß manche Zikaden sogar am Hinterleib Sinnenorgane haben.
Man lernt da also nie aus.

Drei neue

In den letzten Tagen prüfte ich, wieviel Neuentdeckungen (oder Neubenamungen) an Insekten ich in diesem Jahr verzeichnen konnte.

Es sind ordentlich viel geworden.

Der Malven-Dickkopffalter

Die Rosenbürstenhornwespe

Die Binsenschmuckzikade

123 oder ganz viele Vertreter dieser Spezies sind unterwegs, sie wollen abgelichtet werden… 🙂

Neuentdeckungen

In den letzten Tagen prüfte ich, wieviel Neuentdeckungen (oder Neubenamungen) an Insekten ich in diesem Jahr verzeichnen konnte.

Es sind ordentlich viel geworden.

Die folgende hochbeinige Biene mag all diese Funde würdig vertreten:

Amegilla quadrifasciata, die Weiße Bindenpelzbiene

Die Biene sagte mir aber, daß sie nicht alleine stehen will.
Auf einem Bein steht man auch nicht gut.

Xylocopa confus, die tropische Holzbiene

Diese beiden mächtigen Insekten brauchen ein Gegenstück:

Aelothrips auf Ackerwinde

Damit will ich es aber bewenden lassen.

Sonst kommt man 123 auf ganz viele Vertreter dieser Spezies und langweilen wollen wir ja auch nicht. 🙂

Rotflecken-Blütenmulmkäfer

Auf unserem Gartentisch krabbelte ein winziger Käfer herum. Dachte zunächst an einen Rapsglanzkäfer, aber der war es nicht.

Hier lies er sich auf einem Deckchen nieder.

Erst der weiße Untergrund macht es möglich, ihn zu bestimmen.

Ich hatte ihn dieses Jahr auch mal auf dem Gartenweg fotografiert:

Rotflecken-Blütenmulmkäfer heißt er also und ist 3 – 3,5 mm lang.
Gerade noch so richtig für meine Kamera.