Ich wurde kürzlich darauf hingewiesen, daß ich “Skizze” wie “Skieze” ausspreche, sprachlich angelehnt vielleicht an “Mieze”. Das war mir nicht bewusst.
Perplexity.ai konnte mir da nicht helfen. Es sagte nur, daß Sachsen gerne Vokale länger ziehen. Aber aus Sachsen stamme ich ja nicht.
Die Probleme mit dem fränkischen “T” waren mir schon bekannt. Wenige stossen sich daran. Man kennt das ja von den Franken. Aber was es sonst noch an Eigentümlichkeiten im Fränkischen (und das ist erheblich weit gefasst) gibt, sind mir so nicht bekannt.
Letzthin war Horst und seine Frau bei Nachbarn eingeladen. Die zur Verfügung stehenden Filzpantoffel hatten nicht seine Grösse, also musste er zurück, um seine eigenen zu holen. Dabei lies er zuhause die Tür zum Wintergarten hin etwas auf. Als sie spät zurückkamen, war das Wohnzimmer kalt. Was konnte Horst auf den Vorwurf seiner Frau erwidern? Nichts! Offenbar funktioniert er nicht so wie gewünscht. Das macht ihn nachdenklich.
Seine Schweigsamkeit ist auch ein Problem. Horst grübelt gern über seine Fehler, auch beim Essenstisch, er knetet sie durch und durch. Diese innere Kritik führt aber zu nichts. Ich bin so, sagt er.
Ich meine damit dediziert die Aufnahmemöglichkeiten von Insekten.
Am 31. Dezember 2023 nahm ich einen 2 mm langen Springschwanz auf einem Blatt auf. Auch 2023 gab es kaum Aufnahmemöglichkeiten im Dezember.
Entomobrya nivalis
Die Hämolymphe des Springschwanzes ist reich an Frostschutzmitteln, wodurch er den sehr niedrigen Temperaturen im Winter standhalten kann (Englisches Wiki).
Für 2024 habe ich eine aufwändige Liste an fotografierten und bestimmten Insekten zusammengestellt. Von Januar bis Dezember kontinuierlich. Zusammen wohl um die 1600 Fotos. Durch mein stetiges Tun habe ich in 2024 dabei etwa 50 neue Insekten kennengelernt. Vielleicht waren es auch mehr.
Seit 2017 fotografiere ich nun schon Insekten. Und bin in dieser eher kurzen Zeitspanne doch ziemlich kundig geworden, was das Auffinden und Sehen von Kleinstinsekten betrifft. Eine recht zeitaufwändige Leidenschaft ist das, “verschlingt” so etwa 3 Stunden pro Fotografietag. Dabei noch nicht einberechnet das Präsentieren einiger Funde im Netz.
So etwas lässt sich nur rechtfertigen, wenn man gefangen ist.