Ich meine damit dediziert die Aufnahmemöglichkeiten von Insekten.
Am 31. Dezember 2023 nahm ich einen 2 mm langen Springschwanz auf einem Blatt auf.
Auch 2023 gab es kaum Aufnahmemöglichkeiten im Dezember.

Entomobrya nivalis
Die Hämolymphe des Springschwanzes ist reich an Frostschutzmitteln, wodurch er den sehr niedrigen Temperaturen im Winter standhalten kann (Englisches Wiki).
Für 2024 habe ich eine aufwändige Liste an fotografierten und bestimmten Insekten zusammengestellt.
Von Januar bis Dezember kontinuierlich. Zusammen wohl um die 1600 Fotos.
Durch mein stetiges Tun habe ich in 2024 dabei etwa 50 neue Insekten kennengelernt. Vielleicht waren es auch mehr.
Seit 2017 fotografiere ich nun schon Insekten. Und bin in dieser eher kurzen Zeitspanne doch ziemlich kundig geworden, was das Auffinden und Sehen von Kleinstinsekten betrifft.
Eine recht zeitaufwändige Leidenschaft ist das, “verschlingt” so etwa 3 Stunden pro Fotografietag.
Dabei noch nicht einberechnet das Präsentieren einiger Funde im Netz.
So etwas lässt sich nur rechtfertigen, wenn man gefangen ist.

Eine ordentliche Menge an neuen Funden! Den Springschwanz hast du toll aufs Bild bekommen, wenn man bedenkt, wie winzig der ist. Ich kann nur sagen, weiter so! Zum Glück für uns werden uns die Überraschungen und Entdeckungen in diesem Bereich wohl nie ausgehen 🙂
Das glaube ich auch!
Es ist immer wieder imposant, was du vor die Linse bekommst und mit welcher Leidenschaft du diese Passion betreibst.
Frostschutzmittel wären auch bei uns manchmal von Vorteil ;–)
Lieben Gruss, Brigitte
Tja, so ein Urinsekt hatte genug Zeit, sich anzupassen. Ob ihm as auch weiter gelingt? Doch da ist er. Fotografisch eingefangen. Und ob alte Bekannte oder ganz Unbekannte, so gut wie hier sieht man sie in ihrer Vielfalt selten.
Dafür, dass diese Tierchen so winzig ist, hast du eine tolle Aufnahme von dem Springschwanz machen können. Stimmt, es ist eine zeitintensive Faszination, wenn man sich mal darauf eingelassen hat, mit der Kamera Beobachtungen festzuhalten und später bestimmen zu wollen. Aber ich finde, dass sich diese Erweiterung des Erlebnishorizonts immer wieder lohnt.
Es lohnt sich auf jeden Fall.
In letzter Zeit lese ich auch noch manches dazu, das war zu Anfang meiner Fotografiererei noch nicht so.
So wird das Ganze runder 🙂
Mir scheint auch, dass mehr Informationen hinugekommen sind. Das ist sehr erfreulich.
Wenn es Spinnen gewesen wären, hätte ich gesagt: “Die haben dich eingewickelt”. So aber kann ich nur sagen: “Die haben dich bezirzt”. Aber eigentlich hast du nie etwas über die Laute der Tierchen gesagt. Vielleicht haben sie dich mit ihrer Schönheit geblendet. Nein, ehrlich, du hast in all den Jahren meine schon vorher rudimentär vorhandene Insektophilie bestärkt und ich glaube viel gelernt zu haben.
An ihrem Summen kannst Du sie erkennen!
Da ja Insekten unterschiedlich gute Flieger sind und auch ein unterschiedliches Flugverhalten aufweisen, kann man die Art manchmal schon durchs Hören feststellen.
ich habe durch deine Insektenleidenschaft einen ganz anderen Blick auf diese so vielfältigen merkwürdigen Wesen bekommen, und ich vermute, anderen hier Mitlesenden geht es nicht anders. Ich möchte dir daher hier mal danken für die aufgewendete Zeit und Sorgfalt. Danke, Gerhard.
Das ist ein besonderes Kompliment!
Denn ich bin mir ja bewusst, daß diese Leidenschaft eine etwas eigene ist.
Sehr verdient. ohne Leidenschaft kann nichts wirklich Wichtiges entstehen. Leidenschaft gibt die nötige Geduld und Ausdauer, schärft das Auge, feuert an, auch wenn der Applaus von außen ausbleibt. Ich habe den Eindruck, dass du alles, was du tust bzw tatest (ich weiß von Schach, Musik, Tonplastik und Beobachtung der Insekten) mit Leidenschaft betreibst.
Das stimmt sicher.
Leidenschaft sorgt dafür, daß man dran bleibt.
Und ohne Leidenschaft erlebt man auch kaum Sprünge im Verständnis/in der anwendbaren Technik.des jeweiligen Felds.
So sehe ich das auch. Und ohne Leidenschaft springt auch kein Funken rüber.
Wenn man so ein schönes Hobby hat, spielt Zeit die man dafür verwendet wahrscheinlich keine so gravierende Rolle, solange andere wichtige Dinge sowie auch die Familie dadurch nicht zu kurz kommt, oder gar vernachlässigt wird, denke ich.
Als mein Mann damals ins Rentenalter kam,sagte ein Arbeitskollege mit lächelndem Augenzwinkern zu mir “Hanne, gib deinem Mann genügend Aufgaben, damit er nicht auf dumme Gedanken kommt” und das hat tatsächlich vor sllem auch anfangs gut funktioniert.😁
Liebe Grüße, Hanne
Meine Frau jammert meist ein wenig, wie nicht anders zu erwarten 😀
Mehr an Inhalten brauche ich tatsächlich nicht als das was ich gerade so tue.
Liebe Grüße Gerhard