Impressionen aus Sommerhausen, wo wir letztes Wochenende ausstellten,

Schnauze

Bitte hier nicht parken!

Mit Haken und Ösen…
Category: Kreatives sonst
Impressionen aus Sommerhausen, wo wir letztes Wochenende ausstellten,

Schnauze

Bitte hier nicht parken!

Mit Haken und Ösen…

Impressionen aus Sommerhausen, wo wir letztes Wochenende ausstellten,
sollen in loser Folge folgen.
Diese Aufnahme hier als erste.
… Kahlo galt als die Malerin der Schmerzen, Fritz Scholder muss als solcher auch gelten.
In der Taunusanlage des MMK Frankfurt gab und gibt es eine Ausstellung von ihm.

Fritz Scholder war ein Nachkomme eines Indianerstamms und erregte mit seinen Gemälden, die nicht den üblichen folkloristischen Flatstyles der 60er entsprachen, sondern verletzte Menschen zeigte, Aufsehen.
Etwa 13 Jahre, von 1967 bis 1980 malte er allein 300 Gemälde.
DAS MMK hat zwei wunderbare Texte zu ihm im Booklet rausgegeben, die es wert sind, gelesen zu werden.
Durch Ules Artikel, in dem es um Vordergrund und Hintergrund einer Figur in einer künstlerischen Arbeit geht, sties ich auf etwas Frappantes in der Insektenwelt:

Diese recht keine Schwebfliege heisst Breitband-Waldschwebfliege. Ungewöhnlich ihr breites Schwarz zwischen den eher dünnen gelben Bändern..
Gewöhnliche Schwebfliegen dagegen ähneln Wespen oder Bienen, wie etwa folgende:

Große Schwebfliege – Syrphus ribesii
Viele haben diese dickeren gelben Streifen.
Wieso die Breitband-Waldschwebfliege mit ihren dünnen gelben Streifen so heisst, erschloß sich mir nicht. Sind ihre dicken schwarzen Streifen gemeint?
Laut Literatur bekam sie den Namen, weil einer der gelben Streifen dicker ist als die anderen.
Hier nochmal ein Foto von ihr von gestern:

Recht ungewöhnlich für Schwebfliegen ist und bleibt der hohe Anteil des Schwarzen am Gesamtbild.
Für die Namensgeber des Tiers und so komme ich zu Ules Artikel zurück, war das Gelb entscheidend, nicht das Schwarz. Und da der eine gelbe Gürtel dicker als die anderen gelben war, bekam es diesen Namen.
Gelb sticht also Schwarz!