
Organismus aus Schwellen

Category: Keramik


Die rechte Figur der weiblichen Tänzerinnen zerbrach mir kürzlich. Polterte auf den Fussboden.
Das war schade, ich klebte den Kopf wieder mit Paperclay an, denn nur zu dritt sind sie vollkommen.
Tanzet! 🙂

Dieses Objekt, das auf einer Stele steht, sollte eine untere Halbkugel mit einer “inversen” Version dieser Halbkugel obendrauf verbinden.
Nun hatte ich für diese “inverse” Form keinen Trichter aus Gips zur Verfügung, also baute ich diesen umgedrehten Trichter mit Hand, Tonwurstring für Tonwurstring, auf und setzte das Ergebnis dann auf der unteren Halbkugel auf und verband die zwei Teile sauber.
Diese inverse Form mutet auch wie eine Art Zipfelmütze an.
So manches Objekt, hier ein schweres, aus einem Möbiusband entwickeltes Objekt, ist nicht optimal präsentiert.
Dieses hier ruht auf einer Zementplatte, dicht am Boden.

Es braucht definitiv einen höheren Stand.
Auch meine Kleinköpfe, an die hundert oder mehr, brauchen vermutlich eine Treppenpräsentation: In diversen Ebenen präsentierte Köpfe von murmelartig bis groß.
Man könnte da endlos daran feilen, etwa wie Franz K. an seinem Bau (gleichnamige Erzählung) und nie ganz zufrieden sein.